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RATGEBER - BAUEN


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Ratgeber zum Thema Bauen

Ratgeber Mauertrockenlegung: Feuchte Wände in den Griff bekommen!

Feuchtigkeit in den Wänden macht das Wohnen nicht gerade schöner. Nicht nur, dass die nassen Mauern sich optisch von ihrer schlechtesten Seite zeigen. Klamme Luft, muffige Gerüche und Schimmelbildung führen auf Dauer zu ernstzunehmenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Es muss also etwas unternommen werden!

Insbesondere Altbauten fehlt oft noch eine effektive Abdichtung gegen Bodenfeuchtigkeit. Als Folge sind sie im Kellerbereich regelmäßig mit feuchten Wänden geschlagen. Hier muss es zunächst darum gehen, die Ursache abzustellen, bevor eine Mauertrockenlegung greift. Erst danach kann die eigentliche Sanierung beginnen.

Mit diesem Ratgeber bieten wir eine erste Übersicht dazu, welche Schritte zu ergreifen sind, um Mauern erfolgreich trockenzulegen. Die zentralen Verfahren werden dabei mittels Anleitung im Detail erläutert. Und sollte der Schaden am Ende doch nicht so groß sein, haben wir auch dafür die passende Antwort!

Schluss mit feuchten Wänden! – Der Weg zur Mauertrockenlegung

01_Wasserflecken entfernen

Nicht immer muss das Ausmaß eines Wasserschadens gewaltig sein. Wenn in der Wand ein Rohr leckt oder ein Ventil nicht mehr schließt, besteht die Chance, bei früher Entdeckung mit einem blauen Auge davonzukommen. Trotzdem bleiben an der Wand Wasserflecken zurück. Doch einfaches Drüberstreichen ist  keine Lösung! Und so widmen wir uns zu Beginn dieses Ratgebers zuächst der Frage, wie sich begrenzte Schäden mit Wasserflecken an der Wand entfernen lassen. Die gute Nachricht: Das schaffen versierte Heimwerker auch ganz allein!

02_Feuchte Wand sanieren

Komplizierter wird es, wenn eine Wand großflächig und über einen längeren Zeitraum Feuchtigkeit aufnimmt. Jetzt hängt es von dem genauen Durchfeuchtungsgrad ab, wie Folgemaßnahmen aussehen müssen. Typisches Beispiel ist eine Kellerwand, die durch kapillar aufsteigendes Wasser geschädigt ist. Um einen ersten Überblick über die richtige Vorgehensweise zu erhalten, stellen wir im folgenden Artikel zunächst alle Schritte vor, die Voraussetzung für eine erfolgreiche Mauertrockenlegung sind, und zeigen, wie es nach der Trockenlegung weitergeht!

03_Horizontalsperre einrichten

Nun wird es Zeit, einen genaueren Blick auf die erforderlichen Verfahren zu werfen. Zunächst einmal muss sichergestellt werden, dass von unten keine weitere Feuchtigkeit in der Wand aufsteigen kann. Ansonsten wird die geplante Mauertrockenlegung nicht zum erwünschten Erfolg führen. Gerade in Altbauten ohne Horizontalabdichtung ist das jedoch ein gravierendes Problem. Die Lösung besteht zumeist in einer nachträglich eingebrachten Horizontalsperre. Unsere Anleitung erklärt das Verfahren Schritt für Schritt!

04_Wand neu verputzen

Nach erfolgter Ursachenbekämpfung bleibt die Frage, wie sich die Wand im Zuge einer Mauertrockenlegung wieder sanieren lässt. Wer hier dauerhafte Ergebnisse erzielen möchte, spachtelt nicht einfach drauflos, sondern denkt erst einmal über die richtige Materialwahl nach. Es bietet sich grundsätzlich an, alle geschädigten Bereiche neu zu verputzen. Bei Verwendung eines ausgewiesenen Feuchtmauerputzes kann dies sogar geschehen, wenn noch Restfeuchte in der Wand vorhanden ist. Das spart kostbare Zeit! Unsere Anleitung demonstriert, was zu tun ist.