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RATGEBER - BAUEN


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Ratgeber zum Thema Bauen

Ratgeber Haus dämmen

Wer sich daran macht, ein Eigenheim zu bauen, wird dabei schnell auf eine der wichtigsten Maßnahmen stoßen: die Wärmedämmung. Früher war die Dämmung des Hauses schlicht das gewisse Extra, mit dem sich der Wohnkomfort erhöhen und das Gewissen gegenüber der Umwelt beruhigen ließ. Aus Kostengründen fiel sie oftmals jedoch recht spärlich aus.

Heute ist das anders. In Zeiten von Energieeinsparverordnung und Energieausweis bestehen gesetzliche Mindestanforderungen an das Dämmverhalten des Hauses. Zudem hängen viele Förderungen von der Einhaltung der Vorgaben ab. Aber selbst wenn eine gute Dämmung nicht vorgeschrieben wäre: Die entstehenden Energieverluste würden die jährliche Abrechnung zu einem Fass ohne Boden machen.

Es geht also nicht ohne Wärmedämmung! Doch bekanntlich ist Dämmung nicht gleich Dämmung. Und auf dem modernen Baustoff-Markt sind zahllose Varianten an verschiedenen Dämmstoffen erhältlich. Welche Dämmung darf es da sein? Unser Ratgeber hilft bei den ersten Schritten und gibt einen Überblick, welche Dämmung die passenden Eigenschaften mitbringt und worauf bei der Auswahl zu achten ist.

Die Frage aller Fragen: Welche Dämmung für das Haus?

01_Synthetische und mineralische Dämmstoffe

Bei der Frage, welche Dämmung für das eigene Haus infrage kommt, werden die meisten zuerst an Mineralwolle denken. Kein Wunder, steht dieses Material doch aufgrund seiner Verbreitung heute quasi stellvertretend für Dämmstoffe jeder Form. Tatsächlich wird der Markt noch immer von Mineralwolle und EPS beherrscht. Doch es gibt inzwischen zahlreiche andere synthetische und mineralische Dämmstoffe, die sich je nach Situation vielleicht sogar besser für ihren Zweck eignen könnten. Wir stellen sie mitsamt ihren Eigenschaften vor!

02_Natürliche Dämmstoffe

Naturdämmstoffe basieren auf natürlichen Rohstoffen wie Kork, Wolle oder Zellulose, was sie im Regelfall besonders umweltverträglich macht. Zudem zeichnen sie sich durch Vorteile in der Feuchtigkeitsregulierung und in der einfachen Entsorgung aus. Der große Durchbruch lässt dennoch auf sich warten, denn natürliche Dämmstoffe sind im Vergleich noch teurer als andere Produkte. Warum es sich dennoch lohnen kann, auf Schafwolle und Co. auszuweichen, wollen wir im folgenden Artikel vorstellen: Natürliche Dämmstoffe in der Übersicht!

03_Ziegel mit Dämmung

Bevor man sich wirklich entscheiden kann, welche Dämmung es sein soll, muss eine dritte Form der Wärmedämmung Erwähnung finden. Denn neben Rollenware und Platten gibt es auch Dämmstoffe, die bereits in den Mauerziegeln stecken. Vorteil solcher Wärmedämmziegel: Die Notwendigkeit einer zusätzlichen Dämmschicht entfällt. Allerdings gibt es auch hier große Unterschiede, was die Effizienz betrifft, so dass die Auswahl nicht immer leicht zu treffen ist. Daher haben wir uns mit dem Thema genauer auseinander gesetzt und stellen hier die Wärmedämmziegel im Überblick vor!

04_Die Kosten

Die wichtigsten Dämmaterialien wären vorgestellt. Doch noch fehlt ein entscheidendes Kriterium, das die Auswahl, welcher Dämmstoff es sein darf, entscheidend mitgestaltet: der Preis! Denn nicht immer können Bauherren sich nach ihren Wünschen und Vorstellungen richten. Auch das Budget muss stimmen. Also haben wir uns daran gemacht, die Kosten für die wichtigsten Dämmstoffe in dieser Übersicht zusammenzutragen. So lässt sich die Auswahl schon bedeutend eingrenzen, und das eigene Bauvorhaben nimmt langsam Gestalt an!

Energie und Wärmedämmung

Wie effizient ist eigentlich meine Dämmung? Diese Frage lässt sich auf Anhieb gar nicht leicht beantworten. Beim Kauf helfen zwar Kennzahlen wie die Wärmeleitzahl, um eine fundierte Entscheidung zu treffen. Aber auch die Art der Verarbeitung trägt letztlich zum Dämmverhalten bei. Hier ist also auf eine fachlich saubere Errichtung der Wärmedämmung zu achten.

Gerade Wärmedämmziegel sind dafür bekannt, hohe Anforderungen an eine korrekte Verarbeitung zu stellen. Dafür belohnen sie Bauherren mit der Ersparnis einer zusätzlichen Dämmschicht. Und das wiederum spart Platz! Doch wie dick genau müssen die Ziegel ausfallen, um eine ausreichenden Dämmungseffekt zu erzielen? Unten folgend schauen wir uns den U-Wert solcher Ziegel noch einmal genauer an.

Wenn das Haus schon steht, ist es umso schwieriger zu bemessen, ob die Wärmedämmung ihre Arbeit macht. Üblicherweise wird erst die Heizrechnung darüber Auskunft geben. Doch was, wenn hier etwas nicht passt? Wo liegt dann der Fehler? Und wie lässt er sich finden? Fragen, sie sich vor allem in Altbauten stellen. Deshalb präsentieren wir unten zwei Verfahren, mit denen sich die Effizienz der Wärmedämmung überprüfen lässt.