Let‘s get it done!

diybook.at


WERKZEUG UND MATERIAL FÜR MAURER


Gipshobel

Der Gipshobel oder auch länger Gipskartonhobel ist ein praktisches Helferlein im Trockenbau. Mit seiner Hilfe lassen sich die Kanten von Gipsplatten nacharbeiten und so ausformen, dass sie passgenau ansetzen können - auch wenn die Wand mal etwas krumm ist. Die Bandbreite an Werkzeugen, die den Namen Gipshobel tragen, ist allerdings sehr hoch und macht die Auswahl nicht immer leicht.
  • Gipskartonhobel
    © diybook | Der Gipskartonhobel folgt dem Motto: Was nicht passt wird passend gemacht! Für den perfekten Sitz der Trockenbauplatte.
<>

Anwendungsbereiche

Der Gipshobel, umgangssprachlich auch gerne Rigipshobel genannt, ist überall dort zu finden, wo Gipsplatten verbaut werden. Der Name Hobel ist dabei etwas trügerisch, denn das Werkzeug funktioniert eigentlich eher wie eine Raspel. Die in ein Griffstück gespannte, reibenähnliche Klinge wird in sich wiederholenden Zügen über die seitliche Schnittfläche einer Gipskartonplatte geführt, wodurch Materialabrieb entsteht. Auf diese Weise können etwa Bruchkanten sauber nachgearbeitet oder sanfte Aussparungen hergestellt werden, um Gipsplatten auch dort anzulegen, wo die Seitenwände unregelmäßig verlaufen. Gelegentlich wird der Gipshobel auch für Feinarbeiten an anderen Materialien wie Holz oder Kalkstein verwendet.

Hinweis: Gipshobel werden teils dazu eingesetzt, Bruchkanten von Gipsplatten anzufasen. Das ist allerdings nicht nur äußerst langwierig und umständlich. Es führt auch dazu, dass die Kartonschicht ausfranst, stark fusselt oder sogar ganz einreißt. Denkbar schlechte Voraussetzungen für eine Stoßfuge. Hier besser zum Kantenhobel greifen!

Allgemeine Produktmerkmale

Der Gipskartonhobel kann in seiner äußeren Form variieren und ähnelt mal mehr einem Reibebrett, dann wieder einem Bügeleisen oder eher einem echten Hobel. Allen Modellen gleich ist die zwischen die Enden des Werkzeugs gespannte Raspelklinge. Diese ist eng mit den aus Küchenreiben wie der Kartoffelreibe oder der Käsereibe bekannten Klingen verwandt und funktioniert auch entsprechend. Daher gibt der Gipskern einer Gipskartonplatte schnell nach, wenn er mit dem Gipshobel bearbeitet wird. Das Griffstück ist üblicherweise aus Kunststoff gefertigt und lässt sich von der Klinge ablösen. Es gibt aber auch Modelle aus Metall.

Qualitätsunterschiede

Günstigere Exemplare verfügen fast ausnahmslos über einen Bügelgriff, mit dem sich der Gipskartonhobel beim Nacharbeiten einhändig gut führen lässt. Varianten für fortgeschrittene Heimwerker setzen wie beim Holzhobel auf zwei Einzelgriffe. Großflächige Arbeiten gehen damit schneller von der Hand. Gelegentlich lassen sich hier die Griffe auch wegklappen, um den Hobel in eine Feile zu verwandeln. Materialunterschiede fallen für die einfache Aufgabe des Gipshobels nicht so sehr ins Gewicht.

Preis

Einfache Modelle ohne viele Extras starten bei 5 Euro. Teure Produkte liegen im Umfeld von 20-25 Euro. Getreu ihrem Namen liegt die Mittelklasse preislich genau dazwischen.

Unsere Empfehlung

Hier muss es wahrlich nicht teuer sein! Schon ein einfacher Gipshobel erfüllt vollkommen seinen Zweck und lässt sich dabei ausreichend genau führen. Nur zum Kantenfasen sind sie alle ungeeignet.

Trockenbauwerkzeuge im Überblick
Trockenbauwerkzeuge im Überblick Trockenbauwerkzeuge von der Grundausstattung bis zum Profiwerkzeug. Übersicht über alle im Trockenbau notwendigen und hilfreichen Werkzeuge.
Decke abhängen - Trockenbau
Decke abhängen - Trockenbau Decke abhängen Anleitung - Trockenbau auf einer Holz-Unterkonstruktion. Dieser Teil zeigt die Verarbeitung von Gipskartonplatten beim Abhängen einer Decke.
Danke fürs Bewerten 
Bitte bewerte den Artikel und unterstütze uns indem Du den Artikel mit Deinen Freunden teilst.

Neuen Kommentar schreiben

Plain text

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
CAPTCHA
Diese Sicherheitsfrage überprüft, ob Sie ein menschlicher Besucher sind und verhindert automatisches Spamming.