Kein blasser Schimmer: Indirekte Beleuchtung als Stimmungsheber

Indirekte Beleuchtung der Stufen einer Treppe
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Aktualisiert am 08.02.2015
Indirekte Beleuchtung ist ein innovativer Weg, Licht im Eigenheim stimmungsvoll einzusetzen. Freiliegende Lichtquellen werden dabei vermieden, stattdessen wird auf Reflexion gesetzt. Grundüberlegung muss hierbei sein, was für eine Art von Lichtumgebung in einem Raum geschaffen werden soll. Ein Kompromiss zwischen gemütlicher Stimmung und zweckmäßiger Ausleuchtung ist ein gesunder Mittelweg.

Die Idee hinter indirekter Beleuchtung

  • Indirekte Beleuchtung im Wohnzimmer
    zur Bildreihe
    © assafro | Licht und Gemütlichkeit: Eine zurückhaltende, freundliche Lichtumgebung kann gerade in Wohnbereichen eine äußerst…
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Mit den vielen Konzepten indirekter Beleuchtung sind sehr effektvolle Möglichkeiten geschaffen, die eigenen vier Wände stimmungsvoll ins rechte Licht zu rücken. Hintergrund ist die Vermeidung direkter Bestrahlung, die – z.B. von einem zentralen Deckenstrahler ausgehend – grell oder gar blendend wirken könnte. Indirekte Beleuchtung ist also im Wesentlichen ein Gestaltungselement und hervorragend geeignet, den Eindruck von Gemütlichkeit und Geborgenheit hervorzurufen.

Nachteil des Verfahrens ist, dass eine gelungene Ausleuchtung des Raumes in der Regel eine Vielzahl an Leuchtelementen erfordert, die zudem geschickt angeordnet sein müssen. Und für konzentriertes Arbeiten, z.B. beim Lesen eines Buches, müssen dennoch Möglichkeiten bestehen, Formen direkter Beleuchtung heranzuziehen. Denn eine alleinige Beleuchtung über Reflexionsflächen ist nicht in jedem Fall die optimale Lösung.

Die Umsetzung indirekter Beleuchtungskonzepte

  • Dezente Ausleuchtung von Stiegen
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    © Branka | Show-Treppe: Indirektes Licht kann auch dazu dienen, bestimmte Bau-Elemente wirkungsvoll zu betonen. So lassen sich etwa Stiegen…
  • Beleuchtung mit Deckenflutern
    © Andris Piebalgs | Licht auf den Kopf gestellt: Deckenfluter übernehmen die Aufgabe einer zentralen Deckenleuchte, indem sie die…
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Indirekte Beleuchtung wird im Wesentlichen geschaffen durch die visuelle Schattierung der eigentlichen Lichtquelle, z.B. durch Blenden oder Schirme, und der Reflexion des von ihr ausgesendeten Lichts an Wänden, Decken oder anderen Raumelementen. Beispiele sind etwa Deckenfluter mit undurchsichtigen Lampenschirmen, deren Licht erst von der Zimmerdecke in den Raum zurückgeworfen wird, oder beleuchtete Gardinenblenden, die die Fensterfront dezent erhellen. Auch Lichtquellen hinter Aufstellern oder Wandmonturen erzeugen spielerische Beleuchtungsmuster an Decke oder Wänden. In keinem der Fälle ist ein direkter Sichtkontakt zum Leuchtmittel gegeben. Soll die zurückhaltende Beleuchtung um Akzente ergänzt werden, die eine effizientere Lichtumgebung zum Arbeiten in Küche oder Arbeitszimmer gewähren, ist das zusätzliche Einrichten schmaler Decken-Spots oder Leselampen denkbar, ohne dabei die dezente Lichtumgebung zu zerstören.

Indirekte Beleuchtung ist ein innovativer Weg, Licht im Eigenheim stimmungsvoll einzusetzen. Freiliegende Lichtquellen werden dabei vermieden, stattdessen wird auf Reflexion gesetzt. Grundüberlegung muss hierbei sein, was für eine Art von Lichtumgebung in einem Raum geschaffen werden soll. Ein Kompromiss zwischen gemütlicher Stimmung und zweckmäßiger Ausleuchtung ist ein gesunder Mittelweg.
  • Indirekte Beleuchtung im Wohnzimmer
    © assafro | Licht und Gemütlichkeit: Eine zurückhaltende, freundliche Lichtumgebung kann gerade in Wohnbereichen eine äußerst stimmungsvolle Wirkung entfalten. Im Wohnzimmer z.B. neigen grelle Deckenspots dazu, die entspannte Atmosphäre beim abendlichen Fernsehprogramm etwas zu dämpfen.
  • Dezente Ausleuchtung von Stiegen
    © Branka | Show-Treppe: Indirektes Licht kann auch dazu dienen, bestimmte Bau-Elemente wirkungsvoll zu betonen. So lassen sich etwa Stiegen durch indirekte Beleuchtung gut hervorheben, ohne dabei den Raum vollkommen ausleuchten zu müssen. Gäste finden auf diese Weise auch im Halbdunkel immer festen Halt unter den Füßen.
  • Beleuchtung mit Deckenflutern
    © Andris Piebalgs | Licht auf den Kopf gestellt: Deckenfluter übernehmen die Aufgabe einer zentralen Deckenleuchte, indem sie die Zimmerdecke bestrahlen und das Licht von der Oberfläche zurück in den Raum reflektieren lassen. Das sieht nicht nur beeindruckend aus, sondern erzeugt eine wohltuende Lichtumgebung, in der keine Möglichkeit besteht, durch grelle Lichtstrahlen geblendet zu werden.
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