Der große Durchbruch: 4 Rigipsdübel im Härtetest

Dübel für Testversuch einsetzen
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Aktualisiert am 23.11.2019
Welche Art von Hohlraumdübel ist die beste? Der Allzweckdübel, der Rigipsdübel, der klassische Hohlraumdübel oder sogar der neue Nylon-Kippdübel? Wir wollen es genau wissen und überprüfen, wie sich die Dübel unter Belastung verhalten. Das Ergebnis überrascht! In diesem Artikel zeigen wir die 4 Hohlraumdübel im Härtetest.
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Hohlraumdübel im Test

  • Wandhalterung für den Testversuch
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    © diybook | Wir wollen 4 Hohlraumdübel einem Härtetest unterziehen. Dazu befestigen wir diese TV-Wandhalterung nacheinander mit den…
  • Testwand einrichten
    © diybook | An der Wand ist eine Holzkonstruktion mit einem Raster von 60 cm befestigt. An diese lassen sich nun einzelne Gipskartonplatten…
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Wie gut machen sich die unterschiedlichen Hohlraumdübel im Vergleich? In einem ersten Testlauf hatten wir uns bereits mit den verschiedenen Funktionsweisen beschäftigt und überprüft, wie gut die Dübel an der Decke halten. Wirklich messbar waren die Ergebnisse allerdings nicht.

Das wollen wir nun anders machen. Der Versuchsaufbau folgt einem klaren Muster: An der Wand wird eine Holzkonstruktion mit einem Raster von 60 cm befestigt. An diese lassen sich nun einzelne Gipskartonplatten schrauben, die als Testfeld dienen. 

Denn an die Rigipsplatte wird wiederum eine Wandhalterung für Flachbild-TVs montiert, allerdings nur mit zwei Schrauben. Hierbei kommen nacheinander vier verschiedene Arten von Hohlraumdübeln zum Einsatz. Anschließend wollen wir herausfinden, wie viel Gewicht die Dübel tragen, bevor sie ausreißen.

Das Testverfahren

  • Die Dübel für die Testreihe
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    © diybook | Im Mittelpunkt unserer Versuchsreihe stehen vier Arten von Hohlraumdübeln: der Universaldübel, der selbstschneidende…
  • Wandhalterung montieren
    © diybook | Die TV-Halterung wird unter Einsatz der Hohlraumdübel an die Gipskartonplatte montiert. Die Wandhalterung selbst hat bereits…
  • Ballastsäcke für den Testversuch
    © diybook | Um die Wandhalterung zusätzlich beschweren zu können, haben wir solche Ballastsäcke vorbereitet. Jeder Sack hat ein Gewicht von…
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Der Belastungstest soll mit vier unterschiedlichen Hohlraumdübeln durchgeführt werden. Drei Modelle sind altbewährt, eines ist gerade erst als Neuentwickling auf dem Markt erschienen. Im einzelnen werden folgende Dübel getestet:

  1. Fischer Allzweckdübel
  2. Fischer selbstschneidender Gipskartondübel
  3. Fischer Hohlraum-Metalldübel
  4. Fischer Nylon-Kippdübel

Welcher Dübel wird am längsten halten? Wir unterziehen die vier Hohlraumdübel einem echten Härtetest! Die TV-Halterung, die an die Rigipsplatte montiert wird, hat immerhin bereits ein Eigengewicht von 9 kg. Zusätzliche Belastung schaffen Sandsäcke zu je 5 oder 10 kg. Außerdem soll die Halterung schrittweise voll ausgefahren werden. Der maximale Wandabstand beträgt dabei 40 cm.

1. Der schlichte Universaldübel

  • Universaldübel anhalten
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    © diybook | Den Anfang bei unserem Härtetest macht der Fischer Allzweckdübel Duo Power. Wir bohren zwei Löcher in die Rigipsplatte, setzen…
  • Last auf 30 cm bringen
    © diybook | Die Lasttiefe der Wandhalterung wird zunächst auf 30 cm eingestellt. Dann starten wir mit dem ersten Testlauf.
  • Mehr Gewicht anhängen
    © diybook | Nacheinander hängen wir drei Säcke mi jeweils 10 kg an die Wandhalterung. Die Dübel sitzen stabil. Mit einem zusätzlichen Sack…
  • Last auf 40 cm bringen
    © diybook | Nun verschärfen wir die Bedingungen. Die Lasttiefe der Fernsehhalterung wird auf 40 cm erhöht.
  • Wandhalterung zusätzlich beschweren
    © diybook | Der Belastungstest startet erneut. Wieder hängen wir zuerst die Ballastsäcke mit jeweils 10 kg an. Diesmal wackelt die…
  • Halterung reißt aus
    © diybook | Nach dem dritten Sandsack und einer Gesamtbelastung von 39 kg reißt die Halterung von der Wand. Eigentlich überraschend, wie…
  • Ausbruchstellen Universaldübel
    © diybook | Die Bohrlöcher sind eingerissen, aber der Schaden hält sich insgesamt in Grenzen. Trotzdem liegt die Halterung am Boden.
  • Ausgerissener Universaldübel
    © diybook | Die Dübel hatten sich ordnungsgemäß verknotet. Doch irgendwann konnten die der Belastung nichts mehr entgegen setzen.
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Wir starten die Testreihe mit dem Fischer Allzweckdübel Duo Power. Zuerst bohren wir zwei Löcher in die Rigipsplatte, schlagen die Dübel ein und schrauben daran die TV-Halterung fest. Anschließend beschweren wir die Halterung bei unterschiedlichen Lasttiefen und schauen, ob die Dübel halten.

Bei einer Lasttiefe von 20 cm hängen wir nacheinander drei Säcke mit je 10 kg Gewicht und einen mit 5 kg an. Zusammen mit dem Gewicht der Halterung macht das 44 kg. Die Dübel bleiben, wo sie sind. Auch bei 30 cm Lasttiefe bleibt alles stabil. Erst bei 40 cm Wandabstand brechen die Dübel bei einer Belastung von 39 kg schließlich aus.

2. Der selbstschneidende Rigipsdübel

  • Selbstschneidender Rigipsdübel
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    © diybook | Als nächstes kommt der Rigipsdübel an die Reihe. Er besitzt einen selbstschneidenden Aufsatz, so dass wir vorher kein Loch…
  • Rigipsdübel eindrehen
    © diybook | Wir befestigen eine neue Rigipsplatte an der Holzkonstruktion und drehen die beiden Rigipsdübel ein. Dann befestigen wir die…
  • Abstand der Wandhalterung messen
    © diybook | Wir starten mit einer Lasttiefe von 20 cm. Hier war es bei den Allzweckdübeln zu keinen Auffälligkeiten gekommen.
  • Zusätzlichen Ballast anbringen
    © diybook | Getreu unserem Versuchaufbau beginnen wir wieder damit, die Ballastsäcke zu je 10 kg aufzuhängen. Doch schon nach dem dritten…
  • Ausrisse des Rigipsdübels
    © diybook | Die Ausrisse in der Gipskartonplatte sind nur schmal. Aber dass die Dübel schon bei einem Wandabstand von 20 cm nachgeben, ist…
  • Reste des Rigipsdübels
    © diybook | Nur 39 kg haben die Rigipsdübel ausgehalten. Der Anpressdruck im Wandmaterial war offenbar nicht ausreichend.
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Bevor es mit dem nächsten Dübeltest weitergehen kann, muss die Rigipsplatte ausgetauscht werden. Danach setzen wir den Versuch fort. Diesmal sind die Fischer Gipskartondübel an der Reihe. Sie verfügen an der Spitze über ein Setzwerkzeug, so dass sie direkt in die Platte gedreht werden können.

Die Wandhalterung kommt wieder in die Ausgangslage von 20 cm Wandabstand zurück. Dann startet der Belastungstest. Doch schon nach drei Säcken zu je 10 kg, reißen die Dübel aus. Und das bei kleinster Lasttiefe! Offenbar ist der Formschluss des Dübels nicht ausreichend erfolgt.

3. Der klassische Metall-Hohlraumdübel

  • Versuch mit Hohlraumdübeln
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    © diybook | Nun kommen wir sozusagen zu den Spezialisten in dieser Versuchsreihe. Denn als nächstes wollen wir die Fischer Hohlraum…
  • Hohlraumdübel einsetzen
    © diybook | Auch hier wird zunächst eine frische Gipskartonplatte montiert. Dann setzen wir die beiden Metall-Hohlraumdübel ein.
  • Hohlraumdübel spannen
    © diybook | Der Dübel verfügt über eine metrische Schraube. Diese wird mit einer speziellen Montagezange gegriffen und angezogen. Auf der…
  • Abstand nach und nach erhöhen
    © diybook | Der Dübel hält zunächst, was er verspricht. Bei Lasttiefen von 20 und 30 cm gibt es keinerlei Zeichen von Schwäche, selbst…
  • Ballast an der Halterung steigern
    © diybook | Nach und nach werden erneut die Ballastsäcke an die Wandhalterung gehangen. Dabei kracht es bereits verdächtig.
  • Halterung reißt aus
    © diybook | Bei einem zusätzlichen Gewicht von 30 kg bricht die TV-Halterung schließlich aus. Damit gleicht der Metall-Hohlraumdübel in…
  • Große Schäden an der Rigipswand
    © diybook | Im Gegensatz zum Universaldübel verursacht der Metall-Hohlraumdübel beim Ausreißen massive Schäden an der Rigipsplatte. Hier…
  • Ausgerissener Hohlraumdübel
    © diybook | Die Arme des Dübels sind ordnungsgemäß gespreizt. Aber der Druck ist natürlich nur auf eine begrenzte Fläche verteilt. Das hält…
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Nach der ernüchternden Leistung des Rigipsdübels wenden wir uns jetzt dem Spezialisten zu, dem Fischer Hohlraum-Metalldübel. In die neue Rigipsplatte werden zwei Löcher gebohrt, die Dübel eingesteckt und dann mit einer Montagezange festgezogen. Dann können wir die TV-Halterung montieren.

Bei Lasttiefen von 20 und 30 cm verhalten sich die Metalldübel vorbildlich. Selbst bei 44 kg Gewicht rührt sich hier nichts. Anders sieht es bei 40 cm Wandabstand aus. Nach einer Gesamtbelastung von 39 kg bricht die Halterung aus. Die Leistung ist also vergleichbar mit den Allzweckdübeln.

4. Der neue Nylon-Kippdübel

  • Nylon-Kippdübel für den Härtetest
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    © diybook | Zuletzt sind die Fischer Nylon-Kippdübel an der Reihe. Sie funktionieren etwas anders.
  • Kippdübel platzieren
    © diybook | Der Dübel wird zusammengeklappt und wie andere Dübel ins Bohrloch geschoben. Hinter der Wand klappt die Dübelhülse allerdings…
  • Dübel einkürzen
    © diybook | An der Reißleine wird der Dübel angezogen und das Mundstück ins Bohrloch geschoben. Dann kann die Leine abgeschnitten werden.
  • Maximalen Abstand einstellen
    © diybook | Wie der Allzweckdübel und der Hohlraum-Metalldübel hat auch der Kippdübel bei 20 und 30 cm Lasttiefe keine Probleme. Bei 40 cm…
  • Gewicht an Halterung steigern
    © diybook | Langsam steigern wir das Gewicht. Der Nylon-Kippdübel macht weiterhin eine gute Figur.
  • Wandhalterung reißt ab
    © diybook | Bei der Maximalbelastung von 44 kg scheint auch noch alles zu halten. Doch dann bricht die Halterung aus und reißt gleich die…
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Zuletzt hat der neue Fischer Nylon-Kippdübel seinen Auftritt. Doch erst wird eine neue Rigipsplatte angebracht, um die Bohrlöcher zu setzen. Der Kippdübel wird dann eingeklappt und in die Wand geschoben. Die Hülse klappt hinter der Wand wieder auf. Der Dübel wird angezogen, das Mundstück eingefädelt und die Reißleine entfernt.

Bei Lasttiefen von 20 und 30 cm sieht alles gut aus. Also wartet die Entscheidung wieder bei 40 cm. Hier können wir tatsächlich die maximale Belastung von 44 kg auffahren. Doch dann bricht die halbe Rigipsplatte weg. Mehr gibt das Wandmaterial offenbar nicht her, selbst wenn der Dübel halten würde.

Testurteil

Unser Testurteil fällt überraschend eindeutig aus. Der Nylon-Kippdübel hat sich als die Variante erwiesen, die sich am meisten belasten lässt. Eher gibt die Wand nach als der Dübel. Knapp dahinter folgen der Hohlraum-Metalldübel und unerwartet der Allzweckdübel.

Der große Verlierer in unserem Härtetest ist der Gipskartondübel. Er hat sich als wenig belastbar erwiesen und ist damit nur für leichte Befestigungen geeignet. Trotz des Vorteils, den das mitgelieferte Setzwerkzeug bietet, fällt es schwer, ihm den Vorzug zu geben. Unser Härtetest hat hier ein klares Bild geliefert.

Welche Art von Hohlraumdübel ist die beste? Der Allzweckdübel, der Rigipsdübel, der klassische Hohlraumdübel oder sogar der neue Nylon-Kippdübel? Wir wollen es genau wissen und überprüfen, wie sich die Dübel unter Belastung verhalten. Das Ergebnis überrascht! In diesem Artikel zeigen wir die 4 Hohlraumdübel im Härtetest.
  • Wandhalterung für den Testversuch
    © diybook | Wir wollen 4 Hohlraumdübel einem Härtetest unterziehen. Dazu befestigen wir diese TV-Wandhalterung nacheinander mit den verschiedenen Dübeln an einer Rigipsplatte und schauen, welchen Belastungen sie standhalten.
  • Testwand einrichten
    © diybook | An der Wand ist eine Holzkonstruktion mit einem Raster von 60 cm befestigt. An diese lassen sich nun einzelne Gipskartonplatten schrauben, die uns anschließend als Testfeld dienen.
  • Wandhalterung montieren
    © diybook | Die TV-Halterung wird unter Einsatz der Hohlraumdübel an die Gipskartonplatte montiert. Die Wandhalterung selbst hat bereits ein Eigengewicht von 9 kg.
  • Ballastsäcke für den Testversuch
    © diybook | Um die Wandhalterung zusätzlich beschweren zu können, haben wir solche Ballastsäcke vorbereitet. Jeder Sack hat ein Gewicht von entweder 5 oder 10 kg.
  • Die Dübel für die Testreihe
    © diybook | Im Mittelpunkt unserer Versuchsreihe stehen vier Arten von Hohlraumdübeln: der Universaldübel, der selbstschneidende Rigipsdübel, der klassische Hohlraumdübel und der neuartige Nylon-Kippdübel. Wie verhalten sie sich im Härtetest?
  • Universaldübel anhalten
    © diybook | Den Anfang bei unserem Härtetest macht der Fischer Allzweckdübel Duo Power. Wir bohren zwei Löcher in die Rigipsplatte, setzen die Dübel ein und schrauben die Wandhalterung daran fest. Damit der Dübel optimal greift, sollte die Schraube um 1 cm länger sein als der Dübel.
  • Last auf 30 cm bringen
    © diybook | Die Lasttiefe der Wandhalterung wird zunächst auf 30 cm eingestellt. Dann starten wir mit dem ersten Testlauf.
  • Mehr Gewicht anhängen
    © diybook | Nacheinander hängen wir drei Säcke mi jeweils 10 kg an die Wandhalterung. Die Dübel sitzen stabil. Mit einem zusätzlichen Sack von 5 kg und dem Eigengewicht der Halterung bringen wir die Belastung auf 44 kg. Doch alles bleibt an seinem Platz.
  • Last auf 40 cm bringen
    © diybook | Nun verschärfen wir die Bedingungen. Die Lasttiefe der Fernsehhalterung wird auf 40 cm erhöht.
  • Wandhalterung zusätzlich beschweren
    © diybook | Der Belastungstest startet erneut. Wieder hängen wir zuerst die Ballastsäcke mit jeweils 10 kg an. Diesmal wackelt die Konstruktion jedoch bedenklich.
  • Halterung reißt aus
    © diybook | Nach dem dritten Sandsack und einer Gesamtbelastung von 39 kg reißt die Halterung von der Wand. Eigentlich überraschend, wie lange die Universaldübel gehalten haben.
  • Ausbruchstellen Universaldübel
    © diybook | Die Bohrlöcher sind eingerissen, aber der Schaden hält sich insgesamt in Grenzen. Trotzdem liegt die Halterung am Boden.
  • Ausgerissener Universaldübel
    © diybook | Die Dübel hatten sich ordnungsgemäß verknotet. Doch irgendwann konnten die der Belastung nichts mehr entgegen setzen.
  • Selbstschneidender Rigipsdübel
    © diybook | Als nächstes kommt der Rigipsdübel an die Reihe. Er besitzt einen selbstschneidenden Aufsatz, so dass wir vorher kein Loch bohren müssen.
  • Rigipsdübel eindrehen
    © diybook | Wir befestigen eine neue Rigipsplatte an der Holzkonstruktion und drehen die beiden Rigipsdübel ein. Dann befestigen wir die Wandhalterung.
  • Abstand der Wandhalterung messen
    © diybook | Wir starten mit einer Lasttiefe von 20 cm. Hier war es bei den Allzweckdübeln zu keinen Auffälligkeiten gekommen.
  • Zusätzlichen Ballast anbringen
    © diybook | Getreu unserem Versuchaufbau beginnen wir wieder damit, die Ballastsäcke zu je 10 kg aufzuhängen. Doch schon nach dem dritten Sack stürzt die Halterung zu Boden.
  • Ausrisse des Rigipsdübels
    © diybook | Die Ausrisse in der Gipskartonplatte sind nur schmal. Aber dass die Dübel schon bei einem Wandabstand von 20 cm nachgeben, ist leider keine gute Leistung.
  • Reste des Rigipsdübels
    © diybook | Nur 39 kg haben die Rigipsdübel ausgehalten. Der Anpressdruck im Wandmaterial war offenbar nicht ausreichend.
  • Versuch mit Hohlraumdübeln
    © diybook | Nun kommen wir sozusagen zu den Spezialisten in dieser Versuchsreihe. Denn als nächstes wollen wir die Fischer Hohlraum-Metalldübel testen.
  • Hohlraumdübel einsetzen
    © diybook | Auch hier wird zunächst eine frische Gipskartonplatte montiert. Dann setzen wir die beiden Metall-Hohlraumdübel ein.
  • Hohlraumdübel spannen
    © diybook | Der Dübel verfügt über eine metrische Schraube. Diese wird mit einer speziellen Montagezange gegriffen und angezogen. Auf der Rückseite klappen die Spreizarme auf und pressen sich gegen die Rückseite der Rigipsplatte.
  • Abstand nach und nach erhöhen
    © diybook | Der Dübel hält zunächst, was er verspricht. Bei Lasttiefen von 20 und 30 cm gibt es keinerlei Zeichen von Schwäche, selbst nicht unter Maximallast. Bei 40 cm wird es aber wieder spannend.
  • Ballast an der Halterung steigern
    © diybook | Nach und nach werden erneut die Ballastsäcke an die Wandhalterung gehangen. Dabei kracht es bereits verdächtig.
  • Halterung reißt aus
    © diybook | Bei einem zusätzlichen Gewicht von 30 kg bricht die TV-Halterung schließlich aus. Damit gleicht der Metall-Hohlraumdübel in seinem Verhalten dem Allzweckdübel.
  • Große Schäden an der Rigipswand
    © diybook | Im Gegensatz zum Universaldübel verursacht der Metall-Hohlraumdübel beim Ausreißen massive Schäden an der Rigipsplatte. Hier ist nichts zu retten.
  • Ausgerissener Hohlraumdübel
    © diybook | Die Arme des Dübels sind ordnungsgemäß gespreizt. Aber der Druck ist natürlich nur auf eine begrenzte Fläche verteilt. Das hält das Wandmaterial irgendwann nicht mehr aus.
  • Nylon-Kippdübel für den Härtetest
    © diybook | Zuletzt sind die Fischer Nylon-Kippdübel an der Reihe. Sie funktionieren etwas anders.
  • Kippdübel platzieren
    © diybook | Der Dübel wird zusammengeklappt und wie andere Dübel ins Bohrloch geschoben. Hinter der Wand klappt die Dübelhülse allerdings wieder auf.
  • Dübel einkürzen
    © diybook | An der Reißleine wird der Dübel angezogen und das Mundstück ins Bohrloch geschoben. Dann kann die Leine abgeschnitten werden.
  • Maximalen Abstand einstellen
    © diybook | Wie der Allzweckdübel und der Hohlraum-Metalldübel hat auch der Kippdübel bei 20 und 30 cm Lasttiefe keine Probleme. Bei 40 cm naht die Entscheidung!
  • Gewicht an Halterung steigern
    © diybook | Langsam steigern wir das Gewicht. Der Nylon-Kippdübel macht weiterhin eine gute Figur.
  • Wandhalterung reißt ab
    © diybook | Bei der Maximalbelastung von 44 kg scheint auch noch alles zu halten. Doch dann bricht die Halterung aus und reißt gleich die halbe Rigipsplatte mit.
  • Ausgerissener Nylon-Kippdübel
    © diybook | Der Kippdübel verteilt die Belastung noch besser in der Fläche. Doch irgendwann gibt die Rigipswand nach. Der Dübel selbst würde wahrscheinlich halten.
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Es gibt verschiedene Dübel, die in Hohlraumwänden verwendet werden. Doch halten solche Dübel auch das, was sie versprechen? Und wie sieht es überhaupt mit den "echten" Hohlraumdübeln aus?

Eines steht jetzt schon fest: Dübel ist nicht gleich Dübel! Und das zeigen wir euch anhand dieses sehr praxisnahen Tests. Wir montieren eine Fernsehhalterung an einer einfach beplankten Gipskartonwand und beschweren diese mit bis zu 35kg. Das ist ein Gewicht, das große TV-Geräte durchaus auf die Waage bringen.

Zugegeben, in diesem Test befestigen wir die Halterung nur mit zwei Schrauben. Aber sonst würde sich auch nicht viel über die Dübel aussagen lassen. Am Ende zählt: Welcher hält? Und welcher nicht? Sei gespannt!

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