Türrahmen streichen

Farbwalze streicht den Türrahmen
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Aktualisiert am 30.08.2017
"Das geht sich schon aus! Da kommen wir noch durch!" Dies sind meistens die letzten Worte allzu zuversichtlicher Möbelpacker. Dann ist es auch schon geschehen und der Türstock ist beschädigt. Weder einem selbst noch dem Vermieter kann das gefallen. Aber keine Sorge, so etwas lässt sich wieder beheben! Wir zeigen, worauf es beim Streichen eines Türrahmens ankommt und wie das selbst unerfahrenen Heimwerkern gelingt.
Lange Romane sind nicht dein Ding? Dann schau Dir doch unser Video an!

Das Projekt

  • Türzarge mit zerkratztem Lack
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    © diybook | Der Lack ist ab - zumindest bei dieser Tür... Wenn Kratzer und Scharten die Türzarge verunstalten, hilft irgendwann nur noch…
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Wie beim Türstock aus Holz bleibt es auch bei Metallzargen nicht aus, dass sich im Laufe der Zeit so mancher Kratzer im Lack zeigt. Zunächst grämt sich dabei zwar nur das Auge. Auf Dauer sollten die Kratzer aber beseitigt werden, um Schlimmeres zu vermeiden.

Die einzige auch Erfolg versprechende Methode, das Problem zu lösen, besteht darin, die Türrahmen neu zu streichen. Doch gerade wenn alte Farbanstriche überarbeitet werden sollen, ist mitunter etwas Vorsicht geboten. Sonst könnte es passieren, dass auch der neue Lack schneller ab ist, als einem lieb sein kann. Deshalb zeigen wir hier Schritt für Schritt am Beispiel einer Eckzarge aus Metall, wie sich im Nu ein verkratzter Türrahmen streichen lässt.

Werkzeug und Material

  • Lackdose mit Schraubenzieher öffnen
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    © diybook | Zum Einsatz kommt ein Grund- und Decklack für Holz- und Stahlzargen. Damit das Öffnen der Lackdose gelingt, sind zunächst die…
  • Lack in Farbwanne gießen
    © diybook | Zur besseren Handhabe wird etwas Lack in eine Farbwanne gegossen. Nicht nicht gleich zu großzügig sein, sondern lieber öfters…
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Die beim Türrahmen-Streichen anfallenden Arbeiten sind bequem von einer Person durchzuführen. Allenfalls beim Ausheben der Türen sollte evtl. eine weitere Person als Hilfe zur Verfügung stehen. Großkalibriges Gerät ist ebenfalls unnötig. Um Türrahmen zu streichen, reicht traditionelles Werkzeug vollkommen aus. Gebraucht werden eine kleine Farbwalze (Kurzflor oder Schaumstoff), kleinere Farbpinsel, ein Quast, Rührstab und Farbwanne. Zudem sollte ein alter Lappen greifbar sein. Ein Handschleifblock (z.B. aus Kork) erleichtert das Arbeiten.

Auf der Materialseite wird zunächst der Farblack benötigt. In diesem Fall kommt ein weißer Grund- und Decklack zum Einsatz, der ein vorheriges Grundieren unnötig macht. Außerdem vonnöten sind ein Mittel zum Entfetten sowie Schleifpapier mit Körnung 180 und 220. Für die Abdeckarbeiten fallen noch Malerfilz und Malerkrepp an.

Vor dem Streichen des Türrahmens

  • Tür aushängen
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    © diybook | Um den Weg für die Streicharbeiten frei zu machen, muss zunächst die Tür weichen. Üblicherweise wird diese mit einem Zug nach…
  • Dichtgummi entfernen
    © diybook | Als nächstes müssen noch die Dichtungen aus der Zarge entfernt werden. Das ist jedoch kein Problem, denn sie werden einfach nur…
  • Malerfilz auslegen
    © diybook | Es ist äußerst ratsam, vor den weiteren Arbeiten die Bodenfläche unter der Tür gut abzudecken. Das geht z.B. bequem mit…
  • Türzarge abkleben
    © diybook | Damit die Wände nicht auch gleich neu gestrichen werden müssen, werden alle Anschlusskanten der Zarge mit Malerkrepp abgeklebt.…
  • Türbänder abkleben
    © diybook | Auch die Türbänder werden mit Malerkrepp abgeklebt. Hier sollte auf keinen Fall Lack hängenbleiben! Das würde das Öffnen und…
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Auch wenn es schon in den Fingern juckt: Vor dem Streichen des Türrahmens müssen erst einige Vorbereitungen getroffen werden. Denn ein Neuanstrich erfolgt ja zumeist in fertig ausgestatteten Wohnräumen. Und hier soll auch später noch alles sauber sein.

Zuerst muss allerdings das Türblatt weichen. Normalerweise lässt es sich mit einem Aufwärtsruck aus den Angeln heben. Ist das geschafft, muss auch noch die Türdichtung entfernt werden: Dazu werden die Gummidichtungen ganz einfach Strang für Strang aus den Türfalzen herausgezogen und beiseite gelegt.

Wie auch beim Streichen von Wänden folgen nun die Abdeckarbeiten. Um den Boden vor Farbklecksen zu schützen wird ein Malerfilz passgenau ausgelegt. Damit auch der gesamte Türrahmen umfangen wird, wird der Filz, der weiter sein sollte als der Rahmen, an den Seiten in Breite des Rahmens zweimal eingeschnitten. Der ausgeschnittene Innenteil kann nun nach unten weggeklappt bzw. weggeschnitten werden, so dass der Türrahmen an den Außenseiten vollständig eingeschlossen wird. Der Malerfilz wird dann noch mit Krepp am Boden fixiert. Daraufhin werden mit dem Malerkrepp auch die an den Rahmen grenzenden Wandflächen abgeklebt. Zuletzt werden noch die Türbänder in Krepp eingewickelt. Denn auch hier soll am Ende keine Farbe haften bleiben.

Tipp: Malerkrepp sollte die Wandfarbe beim Abziehen eigentlich nicht beschädigen. Dennoch ist es ratsam, das Ganze an einer unauffälligen Stelle zu testen. Löst sich die Farbe tatsächlich ab, muss auf Malerkrepp verzichtet und besonders vorsichtig gestrichen werden!

Türrahmen vorbereiten

  • Alte Lackschicht anschleifen
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    © diybook | Soll der neue Anstrich Halt finden, müssen die Oberflächen geschliffen werden. Zum Glück aber braucht es dafür kein Großgerät.…
  • Türfalz anschleifen
    © diybook | Auch der Türfalz darf beim Anschleifen nicht vergessen werden. Mit dem Schleifpapier ist es aber kein Problem, diesen zu…
  • Zarge gründlich entstauben
    © diybook | Nach dem Schleifen werden alle Flächen gründlich mit Quast oder Lappen abgewischt, um die Türzarge vor dem Streichen von…
  • Zarge reinigen und entfetten
    © diybook | Mit einem sauberen Lappen und der Hilfe eines Entfetters werden die Oberflächen ein weiteres Mal gründlich abgewischt. Dadurch…
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Sind alle Abdeckmaßnahmen ausgeführt und ist der Türrahmen abgeklebt, kann es auch schon losgehen. Zunächst ist dafür zu sorgen, dass der neue Anstrich optimalen Halt findet. Dazu muss der alte Anstrich angeraut werden. Ein vollständiges Abschleifen der alten Farbschicht ist im Allgemeinen überflüssig, solange der Lack des Türrahmens nur durch Kratzer und kleinere Krater gezeichnet ist und sich nicht in einem katastrophalen Zustand befindet.

Der gesamte Türrahmen wird zu Beginn mit Schleifpapier mittlerer Körnung (180) bearbeitet. Hilfreich ist hierbei ein Schleifklotz, da sich das Schleifpapier so besser führen lässt und die Arbeit schneller voran geht. Sind alle Flächen angeraut, wird auch innerhalb der Türfalzen geschliffen. Dazu reicht es, das Schleifpapier zu falten und mit Druck durch den Falz zu führen. Abschließend wird der Türrahmen mit einem Quast oder einem Lappen sorgfältig entstaubt. Bevor es jetzt aber daran gehen kann, den Türrahmen zu streichen, muss noch dafür gesorgt werden, dass die Oberflächen nicht fetten. Dazu werden die Flächen mit Entfetter und einem Lappen gereinigt. Der Lappen nimmt dabei auch die letzten Schmutzreste auf, so dass der Rahmen nun gut vorbereitet ist.

Tipp: Rund um größere Abplatzer muss verlaufend geschliffen werden, um den Übergang zwischen Lack und blankem Metall möglichst unauffällig zu gestalten.

Türrahmen streichen: Erster Durchgang

  • Außenecken, Falz und Bänder der Türzarge streichen
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    © diybook | Zuerst werden die Eck- und Problemzonen gestrichen. Da die Malerwalze dort versagt, kommt der Pinsel zum Einsatz. So werden die…
  • Sockelbereiche streichen
    © diybook | Weiter geht es mit den Sockelzonen der Zarge. Streichen lassen sich diese ebenfalls nur mit dem Pinsel. Mit der Farbwalze wird…
  • Innenecken der Türzarge streichen
    © diybook | Zuletzt werden auch Innenecken der Zarge gestrichen. Aber generell nicht zu eifrig agieren! Denn bei zu viel Farbe entstehen…
  • Flächen der Zarge mit Farbwalze streichen
    © diybook | Es folgt der Einsatz der Farbwalze. Mit dieser lassen sich relativ zügig alle Flächen der Türzarge streichen. Dabei werden auch…
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Nun endlich lässt sich ohne Bedenken der Türrahmen streichen. Dazu wird die Lackdose mit dem Schraubenzieher geöffnet und etwas Lack in eine Farbwanne gegeben. Dann kann es losgehen: Zuerst werden die Eck- und Problemzonen gestrichen. Da die Malerrolle dort versagt, kommt der Pinsel zum Einsatz.

Zunächst werden die Außenecken des Türrahmens lackiert. Darauf folgt der Türfalz, in den aber auf keinen Fall zu viel Lack eingebracht werden sollte, da dieser sonst fröhlich abrinnt und sich am Fußboden sammelt. Anschließend müssen noch die Sockelbereiche des Türrahmens gestrichen werden. Denn bis zum Boden kann die Farbe mit der Farbwalze nicht aufgetragen werden. Zuletzt werden auch die oberen Innenecken bedacht, die ebenfalls einmal lackiert werden.

Achtung: Weniger ist oft mehr! So auch beim Streichen des Türrahmens. Zu viel Farbe verursacht zwangsläufig unschöne Farbnasen und macht ein Zwischenschleifen notwendig!

Nach dem Vorstreichen der Problemzonen können nun schließlich die Flächenbereiche angegangen werden. Mit der Farbrolle sind diese schnell bewältigt. Es ist aber darauf zu achten, den Übergang zu den Voranstrichen sauber auszuführen. Das bedeutet immer nass in nass zu streichen.

Tipp: Wer beim Streichen weniger geschickt ist und mehr Zeit benötigt, sollte den Voranstrich immer nur von Fläche zu Fläche vornehmen, bevor er zur Farbrolle greift, und nicht gleich den ganzen Rahmen abarbeiten.

Mögliche Probleme

  • Farbnasen im neuen Anstrich
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    © diybook | Auch Farbnasen haben sich vereinzelt gebildet, wo der Farbauftrag etwas zu großzügig erfolgt ist. Diese müssen vor dem nächsten…
  • Farbnasen abschleifen
    © diybook | Farbnasen werden mit feinkörnigem Schleifpapier (220) in Angriff genommen. Ein erneutes Anrauen des gesamten Farbanstrichs ist,…
  • Abplatzer scheinen durch den Lack
    © diybook | Nach dem ersten Anstrich muss der Lack erst einmal anziehen. Doch schon jetzt ist deutlich zu erkennen, dass die Farbe an den…
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Trotz Sorgfalt kann es passieren, dass sich nach dem ersten Durchgang so manche Farbnasen zeigen. Wo der Farbauftrag zu großzügig war, wird die Farbe in Tropfen herabrinnen und so schließlich beim Anziehen des Lacks erstarren. Schön ist das nicht. Daher werden solche Farbnasen nun mit feinkörnigem Schleifpapier (220) nachträglich entfernt.

In den Bereichen, wo größere Farbabscherungen vorlagen, zeigt sich inzwischen, dass der Lack an diesen Stellen noch nicht richtig deckt. Auf diese Bereiche ist beim Zweitanstrich aber nicht besonders zu achten, denn die Farbe wird das Ihrige dazu beitragen, um das Material des Türrahmens zu überdecken. Zu viel Farbe würde nur wieder unweigerlich zu Farbnasen führen, die erneut abgeschliffen werden müssten. 

Ist der Erstanstrich ausreichend getrocknet (je nach Wetterlage nach ca. einer bis vier Stunden) und sind eventuell vorhandene Farbnasen abgeschliffen, kann der finale Durchgang in Angriff genommen werden.

Türrahmen streichen: Zweiter Durchgang

  • Zweiter Durchgang mit dem Farbpinsel
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    © diybook | Für den zweiten Durchgang wiederholen sich alle Arbeitsschritte. Wieder werden die schwer zugänglichen Bereiche der Zarge…
  • Zweites Mal die Flächen der Türzarge streichen
    © diybook | Die Flächen an der Zarge sind ebenfalls noch einmal zu streichen. Mittlerweile sollte das mit etwas Übung aber schon gut von…
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Der Zweitanstrich geschieht ganz analog zum ersten Durchgang. Wieder werden Eckbereiche, Falz und Sockel mit dem Pinsel vorgestrichen. Erst dann folgt der Anstrich der Flächen mit der Farbwalze.

Bei diesem Durchgang ist wie schon zuvor darauf zu achten, nicht zu viel Farbe zu verwenden. Denn nach dem finalen Anstrich wäre es nicht erfreulich, wenn sich wiederum Farbnasen zeigen. Trotzdem muss natürlich deckend gearbeitet werden. Das gilt insbesondere für die Stellen, an denen ursprünglich gar kein Lack mehr vorhanden war. Jetzt sind Feingefühl und ein gutes Auge gefragt, damit das Streichen des Türrahmens zum gewünschten Erfolg führt.

Ergebnis

  • Ergebnis nach dem Streichen
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    © diybook | Fast geschafft! Das Ergebnis sieht doch schon sehr gut aus. Allerdings warten noch die Aufräumarbeiten. Vor dem Trocknen ist…
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Der Zweitanstrich ist geglückt und das Ergebnis steht - anders gesagt, es erstrahlt in neuem Weiß. Hervorragend! Türrahmen streichen ist eigentlich ganz einfach. 

Doch ganz geschafft ist es noch nicht, denn es warten noch die Aufräumarbeiten. Das Malerkrepp sollte unbedingt unmittelbar nach dem Streichen entfernt werden, solange die Farbe noch frisch ist (auch am Boden!). Sonst kann es passieren, dass der angetrocknete Lack stellenweise mit heruntergerissen wird. Der Malerfilz hingegen muss nicht sofort weichen, allerdings könnte etwas Farbe darunter geronnen sein. Nachschauen wäre also durchaus lohnenswert.

Das Aufräumen macht noch einmal Arbeit. Aber wenn das Ergebnis so herrlich strahlt, ist es die Mühe auf jeden Fall wert!

"Das geht sich schon aus! Da kommen wir noch durch!" Dies sind meistens die letzten Worte allzu zuversichtlicher Möbelpacker. Dann ist es auch schon geschehen und der Türstock ist beschädigt. Weder einem selbst noch dem Vermieter kann das gefallen. Aber keine Sorge, so etwas lässt sich wieder beheben! Wir zeigen, worauf es beim Streichen eines Türrahmens ankommt und wie das selbst unerfahrenen Heimwerkern gelingt.
  • Türzarge mit zerkratztem Lack
    © diybook | Der Lack ist ab - zumindest bei dieser Tür... Wenn Kratzer und Scharten die Türzarge verunstalten, hilft irgendwann nur noch eins: die Türzarge zu streichen!
  • Tür aushängen
    © diybook | Um den Weg für die Streicharbeiten frei zu machen, muss zunächst die Tür weichen. Üblicherweise wird diese mit einem Zug nach oben ausgehangen. Aber Vorsicht: Echtholztüren können richtig schwer sein!
  • Dichtgummi entfernen
    © diybook | Als nächstes müssen noch die Dichtungen aus der Zarge entfernt werden. Das ist jedoch kein Problem, denn sie werden einfach nur aus dem Türfalz herausgezogen.
  • Malerfilz auslegen
    © diybook | Es ist äußerst ratsam, vor den weiteren Arbeiten die Bodenfläche unter der Tür gut abzudecken. Das geht z.B. bequem mit Malerfilz. Damit dieser keine Falten wirft, wird er an den Sohlen der Zarge entsprechend eingeschnitten.
  • Türzarge abkleben
    © diybook | Damit die Wände nicht auch gleich neu gestrichen werden müssen, werden alle Anschlusskanten der Zarge mit Malerkrepp abgeklebt. Das beschleunigt die weiteren Arbeiten.
  • Türbänder abkleben
    © diybook | Auch die Türbänder werden mit Malerkrepp abgeklebt. Hier sollte auf keinen Fall Lack hängenbleiben! Das würde das Öffnen und Schließen der Tür später sehr erschweren.
  • Alte Lackschicht anschleifen
    © diybook | Soll der neue Anstrich Halt finden, müssen die Oberflächen geschliffen werden. Zum Glück aber braucht es dafür kein Großgerät. Es reicht schon, den alten Lack mit Schleifpapier mittlerer Körnung (180) anzuschleifen.
  • Türfalz anschleifen
    © diybook | Auch der Türfalz darf beim Anschleifen nicht vergessen werden. Mit dem Schleifpapier ist es aber kein Problem, diesen zu erreichen. Wo am Rahmen der Lack schon fehlt, wird noch einmal kräftig nachgeschliffen, so dass eine verlaufende Fläche ohne Kanten entsteht.
  • Zarge gründlich entstauben
    © diybook | Nach dem Schleifen werden alle Flächen gründlich mit Quast oder Lappen abgewischt, um die Türzarge vor dem Streichen von Schmutz und Staub zu befreien.
  • Zarge reinigen und entfetten
    © diybook | Mit einem sauberen Lappen und der Hilfe eines Entfetters werden die Oberflächen ein weiteres Mal gründlich abgewischt. Dadurch verschwinden die letzten Schmutzreste und dem Lack ist besonders gute Haftung garantiert
  • Lackdose mit Schraubenzieher öffnen
    © diybook | Zum Einsatz kommt ein Grund- und Decklack für Holz- und Stahlzargen. Damit das Öffnen der Lackdose gelingt, sind zunächst die Sicherungsbleche zu entfernen. Dann hilft wie üblich ein Schraubenzieher beim Öffnen der Dose.
  • Lack in Farbwanne gießen
    © diybook | Zur besseren Handhabe wird etwas Lack in eine Farbwanne gegossen. Nicht nicht gleich zu großzügig sein, sondern lieber öfters nachfüllen!
  • Außenecken, Falz und Bänder der Türzarge streichen
    © diybook | Zuerst werden die Eck- und Problemzonen gestrichen. Da die Malerwalze dort versagt, kommt der Pinsel zum Einsatz. So werden die Außenecken, der Falz und die Bänder mit dem Pinsel gestrichen.
  • Sockelbereiche streichen
    © diybook | Weiter geht es mit den Sockelzonen der Zarge. Streichen lassen sich diese ebenfalls nur mit dem Pinsel. Mit der Farbwalze wird man nur schlecht bis zum Boden gelangen.
  • Innenecken der Türzarge streichen
    © diybook | Zuletzt werden auch Innenecken der Zarge gestrichen. Aber generell nicht zu eifrig agieren! Denn bei zu viel Farbe entstehen Farbnasen, die später wieder abgeschliffen werden müssen.
  • Flächen der Zarge mit Farbwalze streichen
    © diybook | Es folgt der Einsatz der Farbwalze. Mit dieser lassen sich relativ zügig alle Flächen der Türzarge streichen. Dabei werden auch die Übergänge zu den bereits gestrichenen Bereichen hergestellt. Den Farbauftrag in einer Richtung ausführen und die Walze niemals trocken rollen!
  • Abplatzer scheinen durch den Lack
    © diybook | Nach dem ersten Anstrich muss der Lack erst einmal anziehen. Doch schon jetzt ist deutlich zu erkennen, dass die Farbe an den ursprünglich blanken Stellen noch nicht deckend anhaftet.
  • Farbnasen im neuen Anstrich
    © diybook | Auch Farbnasen haben sich vereinzelt gebildet, wo der Farbauftrag etwas zu großzügig erfolgt ist. Diese müssen vor dem nächsten Durchgang noch verschwinden!
  • Farbnasen abschleifen
    © diybook | Farbnasen werden mit feinkörnigem Schleifpapier (220) in Angriff genommen. Ein erneutes Anrauen des gesamten Farbanstrichs ist, anders als bei Holzrahmen, bei Metallzargen nicht zwingend erforderlich.
  • Zweiter Durchgang mit dem Farbpinsel
    © diybook | Für den zweiten Durchgang wiederholen sich alle Arbeitsschritte. Wieder werden die schwer zugänglichen Bereiche der Zarge zuerst mit dem Pinsel abgearbeitet.
  • Zweites Mal die Flächen der Türzarge streichen
    © diybook | Die Flächen an der Zarge sind ebenfalls noch einmal zu streichen. Mittlerweile sollte das mit etwas Übung aber schon gut von der Hand gehen.
  • Ergebnis nach dem Streichen
    © diybook | Fast geschafft! Das Ergebnis sieht doch schon sehr gut aus. Allerdings warten noch die Aufräumarbeiten. Vor dem Trocknen ist auf jeden Fall schon einmal das Malerkrepp zu entfernen. Der Rest kann warten, bis die Farbe angetrocknet ist.
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So mancher Umzug endet im Fiasko, sobald sich besonders breite Möbelstücke in der Türzarge verkeilen. Denn die anschließenden Rangierarbeiten lösen nicht nur das Problem, sondern auch den Lack vom Rahmen. Danach geben die Türzargen in der Regel nur noch ein sehr beklagenswertes Bild ab. Ärgerlich, oder?

Zum Glück zeigt dieses Video, wie sich der Schaden schnell wieder beheben lässt. Natürlich müssen wir den Türrahmen neu streichen. Doch mit der richtigen Vorbereitung, dem passenden Werkzeug und einem ordentlichen Schlachtplan ist das keine große Angelegenheit Unsere Video-Anleitung erklärt, worauf es ankommt, und zeigt, wie schön so ein Türrahmen nach dem Streichen wieder aussehen kann!

"Das geht sich schon aus! Da kommen wir noch durch!" Dies sind meistens die letzten Worte allzu zuversichtlicher Möbelpacker. Dann ist es auch schon geschehen und der Türstock ist beschädigt. Weder einem selbst noch dem Vermieter kann das gefallen. Aber keine Sorge, so etwas lässt sich wieder beheben! Wir zeigen, worauf es beim Streichen eines Türrahmens ankommt und wie das selbst unerfahrenen Heimwerkern gelingt.
Werkzeuge: 
Farbwanne
Farbwanne
Beim Begriff „Farbwanne“ ist der zweite Wortteil ein wenig irreführend. Denn anders als bei einer „Wanne“ handelt es sich hierbei um einen viel kleineren Gegenstand, der ausgesprochen handlich und obendrein praktisch ist.
Rührstab (Holz)
Rührstab (Holz)
Der Rührstab, teilweise auch als Rührholz oder Farbrührer bezeichnet, ist ein recht unscheinbares, zugleich jedoch unverzichtbares Werkzeug bei allen erdenklichen Malerarbeiten. Ein Rührstab aus Holz ist hierbei die einfachste Ausführung in dieser Werkzeugkategorie.
Pinsel
Pinsel
Die Bezeichnung „Einfältiger Pinsel“ ist den Naiveren unter uns vorbehalten. Als Malerwerkzeug jedoch sind Pinsel überaus mannigfaltig und in Hülle und Fülle am Markt vorhanden. Dabei ist Pinsel nicht gleich Pinsel, ganz im Gegenteil.
Farbrolle - Farbwalze
Farbrolle - Farbwalze
Ohne die Erfindung der Farbrolle müsste der Heimwerker tagelang die Wände seines Heims bepinseln und hätte die Wand wohl lieber nackt als mit Farbe. Doch glücklicherweise hat jemand die Farbrolle erfunden und wir können demjenigen sehr dankbar sein.
Schraubendreher / Schraubenzieher
Schraubendreher / Schraubenzieher
Schraubenzieher, oder fachlich korrekt Schraubendreher, sind die Klassiker unter den Werkzeugen. Im heutigen Haushalt darf dieses Werkzeug nicht fehlen.
Materialien: 
Abdeckfolie, Abdeckplane, Abdeckpapier
Abdeckfolie, Abdeckplane, Abdeckpapier
Wer die Wahl hat, hat die Qual – so sagt der Volksmund, wenn die Vielfalt der Produkte, die ein und denselben bestimmten Zweck erfüllen sollen, einfach zu groß ist. Wahrscheinlich kennen Sie das Problem.
Malerkrepp, Abdeckklebeband &amp; Malerklebeband
Malerkrepp, Abdeckklebeband & Malerklebeband
Wer kennt das nicht: Das Zimmer soll neu gestrichen werden, eine schicke Farbe ist bereits ausgesucht und nun geht’s an die Vorbereitung. Soll’s richtig schön werden, muss erst einmal sauber abgeklebt werden.
Buntlack
Buntlack
Der Lack ist ab – das ist nicht nur im Alltag oft der Fall, sondern betrifft alle paar Jahre Türrahmen, Fenster oder Heizkörper. Auch wenn dieses Zitat angesichts heimischer Renovierungsarbeiten nicht wörtlich zu nehmen ist, muss doch hin und wieder zur Lackdose gegriffen werden.
Schleifpapier
Schleifpapier
Beizt Du noch oder schleifst Du schon? Ob Nass- oder Trockenschleifer - was kann der Heimwerker nicht alles mit seinem Schleifpapier anfangen. Es gibt da so viel Möglichkeiten, dass nachfolgend einige von ihnen beispielhaft vorgestellt werden.
Entfetter
Entfetter
Es ist soweit – die neue Lackfarbe steht bereit, Pinsel oder Rolle warten auf ihren Einsatz und das Schmiergelpapier sollte für die Vorbehandlung der Zargen reichen. Doch zu den wichtigsten Utensilien beim Vorhaben „Türrahmen lackieren“ gehört der Entfetter.
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