Gewinde schneiden mit Gewindebohrersatz

Gewinde nachschneiden
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Aktualisiert am 09.11.2017
Wie funktioniert eigentlich ein Gewindebohrer? Wer sich mit der Theorie schon ein wenig auskennt, wird nach praktischen Beispielen suchen. Und genau die halten wir auf diybook für Dich parat – natürlich Schritt für Schritt und Bild für Bild! Den Anfang macht ein M6-Durchgangsgewinde. In dieser Anleitung stellen wir vor, wie sich mit dem Gewindebohrersatz ein solches Gewinde schneiden lässt – schnell und unkompliziert. Los gehts!
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Das Anwendungsbeispiel

  • Werkstück mit Durchgangsgewinde
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    © diybook | Ein möglicher Anwendungsfall für das Schneiden eines Innengewindes bzw. Durchgangsgewindes in ein Werkstück. Am Ende soll es so…
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In dem Artikel Innengewindeschneider im Überblick haben wir bereits verschiedene Arten von Gewindebohrern für unterschiedliche Anwendungen beschrieben. In der folgenden Anleitung wird nun das Schneiden eines Gewindes in eine Durchgangsbohrung erklärt. Das Ganze erfolgt mit dem Gewindebohrersatz und wird natürlich anhand eines Beispiels erläutert. 

Es soll ein M6-Durchgangsgewinde in ein 10 mm starkes Werkstück (Flachstahl) geschnitten werden. Anders ausgedrückt, wird ein metrisches Gewinde mit 6 mm Durchmesser in einer Durchgangsbohrung hergestellt. Das Innengewinde soll mit einem Gewindebohrersatz, also in drei Schritten geformt bzw. geschnitten werden. Zuerst wird ein Kernloch gebohrt, der Grat durch Schneiden einer Fase entfernt und danach die Gewindebohrung hergestellt. Das Werkzeug und das Werkstück sind von handelsüblicher Qualität.

Werkzeug und Material

  • Werkstück unbearbeitet eingespannt
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    © diybook | Als Werkstück wird ein Flachstahl mit 1cm Dicke verwendet und dieser in einem Schraubstock fixiert.
  • 5mm Bohrer für Kernkloth M6
    © diybook | Bevor ein Gewinde in das Werkstück geschnitten werden kann, muss ein entsprechendes Kernloch gebohrt werden. Für den…
  • Kegelsenker
    © diybook | Mit dem Kegelsenker wird der Grat der Durchgangsbohrung entfernt und ein Fase erzeugt.
  • Gewindebohrersatz 3 teilig
    © diybook | Als Gewindebohrer kommt ein Gewindebohrersatz zum Einsatz. Ein Gewindebohrersatz besteht meist aus drei Teilen und beinhaltet…
  • Gewindebohrersatz Markierungen
    © diybook | Die Gewindebohrer des Gewindebohrersatzes weisen Markierungen auf. Der Vorschneider ist mit einem Ring gekennzeichnet, der…
  • Windeisen für Gewindebohrersatz
    © diybook | Mit dem sogenannten Windeisen, manchmal auch Wendeisen oder Wendeeisen genannt, und einem eingespannten Gewindebohrer kann ein…
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  • Werkstück – ein 10mm dicker Flachstahl (Metallplatte) in handelsüblicher Qualität
  • Kernlochbohrer – ein 5 mm HSS (Metallbohrer) für ein M6-Innengewinde
  • Kegelsenker – ein 90° Kegelsenker (für Metall)
  • Gewindebohrersatz – bestehend aus Vorschneider, Mittelschneider (oder Nachschneider genannt) und Fertigschneider
  • Windeisen – zum Einspannen der Gewindebohrer
  • Schneidölspray – zum Kühlen und Schmieren
  • Schutzbrille

Sicherheit und Schmierung

  • Schneidölspray zum Schmieren und Kühlen
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    © diybook | Bei der spanenden Bearbeitung von Metall muss ausreichend Schmierung und Kühlung vorhanden sein. Beim Gewindeschneiden ist die…
  • Schutzbrille (persönliche Schutzausrüstung)
    © diybook | Die Schutzbrille darf auch bei einer niedrigen Drehzahl, wie zum Beispiel beim Gewinde schneiden per Hand nicht fehlen. Durch…
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Die Sicherheit darf beim Gewindeschneiden bzw. beim Innengewindeschneiden nicht außer Acht gelassen werden. Auch wenn die Schnittgeschwindigkeiten beim Schneiden eines Innengewindes relativ gering sind oder gar von Hand geschnitten wird, ist immer eine persönliche Schutzausrüstung zu tragen. Eine Schutzbrille darf dabei niemals fehlen. Doch diese hilft natürlich nur, wenn sie auch auf der Nase sitzt.

Aufgrund der Härte der Gewindeschneider ist ein Bruch und folgliches Absplittern nicht auszuschließen. Auch die Spanform kann zu unangenehmen Verletzungen führen. Daher sollten Späne während des Schneidens nicht entfernt werden.

Auch darf auf die entsprechende Schmierung beim Innengewindeschneiden nicht verzichtet werden. Dazu gibt es für den Heimwerker bzw. den gelegentlichen Gebrauch Sprühdosen, welche sehr praktisch in der Handhabung sind. Schmiermittel verringern nicht nur die Reibung sondern haben auch eine kühlende Wirkung und verlängern so die Standzeit (Lebensdauer) des Werkzeugs.

Kernloch bohren und entgraten

  • Loch mit passendem Kerndurchmesser bohren
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    © diybook | In das Werkstück wird entsprechend dem M6 Gewinde ein 5mm Kernloch als Durchgangsbohrung hergestellt.
  • Kernloch bohren und schmieren
    © diybook | Beim Bohren des Kernlochs wird der Bohrer mittels Schneidölspray geschmiert und gekühlt.
  • Kernloch mit Kegelsenker entgraten
    © diybook | Nach dem Bohren des Kernloches wird der Grat mit einem Kegelsenker entfernt. Die Fase auf dem Bohrlochrand erleichtert das…
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Am Beginn jedes Innengewindes steht ein Kernloch. Da der Gewindeschneider nur das Gewinde schneidet und formt, muss ein entsprechendes Loch vorgebohrt werden. Die Größe der passenden Löcher zu den Gewindegrößen sind in Kernlochtabellen zu finden. Für ein 6mm großes, metrisches Innengewinde muss z.B. ein Loch mit 5mm Durchmesser gebohrt werden. Für ein 8mm Innengewinde wird ein Loch mit einem Querschnitt von 6,8mm benötigt.

Für diesen Anwendungsfall wird ein entsprechendes Loch im Werkstück vorbereitet. Das Anzeichnen mittels Reißnadel und Eisenlineal und das Vorkörnen mit Hammer und Körner haben wir in unserem Artikel "Reißnadel, Eisenlineal und Körner richtig verwenden" näher beschrieben.

Auch zum Bohren des Kernlochs wird der Schneidölspray zum Kühlen und Schmieren eingesetzt. Nach dem Bohren wird das Loch mittels Kegelsenker entgratet. Das erleichtert später ein gerades Ansetzen des Innengewindebohrers und sieht nebenbei zum Schluss auch ansehnlich aus.

Innengewinde richtig schneiden – Vorschneiden ...

  • Werkstück mit vorbereitetem Durchgangsloch einspannen
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    © diybook | Ist das Werkstück mit dem Durchgangsloch versehen wird dieses im Schraubstock fixiert. Ein fester Halt ist notwendig damit der…
  • Vorschneider des Gewindebohrersatzes einspannen
    © diybook | Begonnen wird mit dem Vorschneider. Dieser ist durch einen einzelnen Ring gekennzeichnet. Das vierkantige Ende des…
  • Vorschneider des Gewindebohrersatzes ansetzen
    © diybook | Danach wird der Gewindebohrer angesetzt. Der Vorschneider benötigt nur geringen Kraftaufwand um durch die Durchgangsbohrung…
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Als nächstes wird das Werkstück ordentlich fixiert. Danach wird auch schon mit dem Schneiden des Innengewindes begonnen. Zur Erinnerung: Der Vorschneider besitzt einen Markierungsring, der Mittelschneider zwei Markierungsringe und der Fertigschneider in der Regel keine Markierung. Der Gewindebohrer wird in das Windeisen eingesetzt und am Kernloch so gerade wie möglich angesetzt. Mit dem Vorschneider des dreistufigen Innengewindeschneiders, auch Handgewindebohrer genannt, gelingt dies aufgrund des flachen Anstiegs der Schneidezähne sehr einfach. Ist der Vorschneider vollständig durch das Werkstück hindurch, wird er ausgedreht und aus dem Windeisen ausgespannt.

... und Mittelschneiden

  • Mittelschneider in Windeisen einspannen
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    © diybook | Anschließend wird der Vorschneider ausgespannt und der Mittelschneider in das Windeisen eingespannt.
  • Schneidöl auf den Mittelschneider auftragen
    © diybook | Der Mittelschneider wird mit etwas Schneidölspray besprüht um die Reibung während dem Scheiden zu verringern.
  • Mit Mittelschneider Gewinde nachschneiden
    © diybook | Danach wir der Mittelschneider angesetzt und das Gewinde nachgeschnitten. Die Späne werden dabei nach unten abgeführt. Sollten…
  • Mittelschneider mit Schneidöl besprühen
    © diybook | Zwischendurch sollte nicht darauf vergessen werden, etwas Schneidöl aufgetragen.
  • Mit Mittelschneider Gewindebohrung schneiden
    © diybook | Das Gewinde wird mit dem Mittelschneider vollständig durchgeschnitten bis der Gewindebohrer ganz leicht zu drehen ist. Danach…
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Danach wird der Mittelschneider – auch Nachschneider genannt – eingespannt und erneut mit etwas Schneidöl am Durchgangsloch angesetzt. Greift der Mittelschneider, wird dieser mit dem Windeisen weiter gedreht. Im Normalfall wird der Gewindebohrer zum Schneiden nur in Schneidrichtung, also im Uhrzeigersinn bewegt. Sollte der Widerstand des Gewindebohrers zu hoch werden, weil etwa die Späne zu lang sind und nicht abtransportiert werden können, dann wird der Gewindebohrer wieder eine Stück zurück bewegt, um die Späne manuell zu brechen. Der Mittelschneider schneidet eine tiefere Kerbe in den vom Vorschneider leicht geformten Gewindegang. 

Fertigschneider

  • Fertigschneider in Windeisen einspannen
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    © diybook | Danach kommt der Fertigschneider zum Einsatz. Wie zuvor wird dieser in das Windeisen eingespannt.
  • Ferigschneider ansetzen
    © diybook | Wie der Mittelschneider wird auch der Fertigschneider Gewindeanfang angesetzt. Der flache Anstieg der Schneiden führen den…
  • Fertigschneider mit Schneidölspray einsprühen
    © diybook | Beim Schneiden mit dem Fertigschneider ist es besonders wichtig, dass ausreichend Schneidöl am Gewindebohrer und im Gewindegang…
  • Mit Fertigschneider vollständig durchschneiden
    © diybook | Der Fertigschneider muss vollständig durch das Werkstück gedreht werden. Ist die Spitze des Gewindebohrers durch das Werkstück…
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Nun folgt der Fertigschneider. Nicht vergessen, etwas Schneidöl aufzutragen, um die Reibung zu verringern! Speziell beim Fertigschneider reduziert das Schmiermittel den Widerstand. Der Fertigschneider wird wiederum vollständig durch Drehen im Uhrzeigersinn durch das ganze Werkstück bewegt. Auch hier sollte der Gewindeschneider nur zurückbewegt werden, wenn die Späne manuell gebrochen werden müssen. Die gebrochenen Späne reiben beim Zurückdrehen im bereits geschnittenen Gewinde und verschlechtern das Schnittbild, die Genauigkeit und die Standzeit des Gewindebohrers.

Ergebnis

  • Fertige Gewindebohrung
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    © diybook | Nach dem ausdrehen des Gewindebohres ist das Ergebnis sichtbar. Ein fertiges Gewinde mit einer gefasten Kante.
  • Schraube ins Gewinde eindrehen
    © diybook | Der Test mit einer Schraube zeigt, dass das Gewinde passt. So soll es sein!
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Am Ende steht ein sauber geschnittenes Innengewinde der Größe M6 zur Verfügung. Eine M6-Schraube lässt sich per Hand leicht eindrehen und natürlich auch festziehen.

Das Schneiden eines M8-Innengewindes erfolgt auf die gleiche Weise. Lediglich die Kernlochbohrung muss angepasst werden. Außerdem erfordert das Schneiden eventuell mehr Kraft.

Wie funktioniert eigentlich ein Gewindebohrer? Wer sich mit der Theorie schon ein wenig auskennt, wird nach praktischen Beispielen suchen. Und genau die halten wir auf diybook für Dich parat – natürlich Schritt für Schritt und Bild für Bild! Den Anfang macht ein M6-Durchgangsgewinde. In dieser Anleitung stellen wir vor, wie sich mit dem Gewindebohrersatz ein solches Gewinde schneiden lässt – schnell und unkompliziert. Los gehts!
  • Werkstück mit Durchgangsgewinde
    © diybook | Ein möglicher Anwendungsfall für das Schneiden eines Innengewindes bzw. Durchgangsgewindes in ein Werkstück. Am Ende soll es so aussehen, sauber geschnitten und entgratet.
  • Werkstück unbearbeitet eingespannt
    © diybook | Als Werkstück wird ein Flachstahl mit 1cm Dicke verwendet und dieser in einem Schraubstock fixiert.
  • 5mm Bohrer für Kernkloth M6
    © diybook | Bevor ein Gewinde in das Werkstück geschnitten werden kann, muss ein entsprechendes Kernloch gebohrt werden. Für den vorliegenden Anwendungsfall wird ein 5mm Kernloch mit einem Metallbohrer gebohrt um anschließend ein M6 Innengewinde schneiden zu können.
  • Kegelsenker
    © diybook | Mit dem Kegelsenker wird der Grat der Durchgangsbohrung entfernt und ein Fase erzeugt.
  • Gewindebohrersatz 3 teilig
    © diybook | Als Gewindebohrer kommt ein Gewindebohrersatz zum Einsatz. Ein Gewindebohrersatz besteht meist aus drei Teilen und beinhaltet einen Vorschneider, einen Mittelschneider oder auch Nachschneider und einen Fertigschneider.
  • Gewindebohrersatz Markierungen
    © diybook | Die Gewindebohrer des Gewindebohrersatzes weisen Markierungen auf. Der Vorschneider ist mit einem Ring gekennzeichnet, der Mittelschneider oder Nachschneider mit zwei Ringen. Der Fertigschneider ist oftmals nicht markiert.
  • Windeisen für Gewindebohrersatz
    © diybook | Mit dem sogenannten Windeisen, manchmal auch Wendeisen oder Wendeeisen genannt, und einem eingespannten Gewindebohrer kann ein Gewinde per Hand geschnitten werden.
  • Schneidölspray zum Schmieren und Kühlen
    © diybook | Bei der spanenden Bearbeitung von Metall muss ausreichend Schmierung und Kühlung vorhanden sein. Beim Gewindeschneiden ist die Schmierung vorrangig, da durch die geringe Bearbeitungsgeschwindigkeit kaum Reibungswärme entsteht.
  • Schutzbrille (persönliche Schutzausrüstung)
    © diybook | Die Schutzbrille darf auch bei einer niedrigen Drehzahl, wie zum Beispiel beim Gewinde schneiden per Hand nicht fehlen. Durch die Härte des Gewindebohrers und der damit verbundenen Sprödheit des Schneider kann es zum Bruch bzw. auch zu Absplitterungen kommen.
  • Loch mit passendem Kerndurchmesser bohren
    © diybook | In das Werkstück wird entsprechend dem M6 Gewinde ein 5mm Kernloch als Durchgangsbohrung hergestellt.
  • Kernloch bohren und schmieren
    © diybook | Beim Bohren des Kernlochs wird der Bohrer mittels Schneidölspray geschmiert und gekühlt.
  • Kernloch mit Kegelsenker entgraten
    © diybook | Nach dem Bohren des Kernloches wird der Grat mit einem Kegelsenker entfernt. Die Fase auf dem Bohrlochrand erleichtert das Ansetzen des Gewindebohrers. Der Durchmesser der Fase sollte etwa 10% größer als die Bohrung sein.
  • Werkstück mit vorbereitetem Durchgangsloch einspannen
    © diybook | Ist das Werkstück mit dem Durchgangsloch versehen wird dieses im Schraubstock fixiert. Ein fester Halt ist notwendig damit der Gewindebohrer auch entsprechend gerade angesetzt werden kann.
  • Vorschneider des Gewindebohrersatzes einspannen
    © diybook | Begonnen wird mit dem Vorschneider. Dieser ist durch einen einzelnen Ring gekennzeichnet. Das vierkantige Ende des Vorschneiders wird in die Backen des Windeisens eingespannt und gehalten.
  • Vorschneider des Gewindebohrersatzes ansetzen
    © diybook | Danach wird der Gewindebohrer angesetzt. Der Vorschneider benötigt nur geringen Kraftaufwand um durch die Durchgangsbohrung gedreht zu werden.
  • Mittelschneider in Windeisen einspannen
    © diybook | Anschließend wird der Vorschneider ausgespannt und der Mittelschneider in das Windeisen eingespannt.
  • Schneidöl auf den Mittelschneider auftragen
    © diybook | Der Mittelschneider wird mit etwas Schneidölspray besprüht um die Reibung während dem Scheiden zu verringern.
  • Mit Mittelschneider Gewinde nachschneiden
    © diybook | Danach wir der Mittelschneider angesetzt und das Gewinde nachgeschnitten. Die Späne werden dabei nach unten abgeführt. Sollten die Späne zu lange werden oder der notwendige Kraftaufwand zu hoch werden, dann können die Späne durch eine kurze Drehbewegung entgegen dem Uhrzeigersinn gebrochen werden. Denn dann können diese wieder leichter ausgetragen werden.
  • Mittelschneider mit Schneidöl besprühen
    © diybook | Zwischendurch sollte nicht darauf vergessen werden, etwas Schneidöl aufgetragen.
  • Mit Mittelschneider Gewindebohrung schneiden
    © diybook | Das Gewinde wird mit dem Mittelschneider vollständig durchgeschnitten bis der Gewindebohrer ganz leicht zu drehen ist. Danach wird dieser wieder aus dem Gewinde ausgedreht.
  • Fertigschneider in Windeisen einspannen
    © diybook | Danach kommt der Fertigschneider zum Einsatz. Wie zuvor wird dieser in das Windeisen eingespannt.
  • Ferigschneider ansetzen
    © diybook | Wie der Mittelschneider wird auch der Fertigschneider Gewindeanfang angesetzt. Der flache Anstieg der Schneiden führen den Fertigschneider in die vorgeschnittenen Gewindegänge.
  • Fertigschneider mit Schneidölspray einsprühen
    © diybook | Beim Schneiden mit dem Fertigschneider ist es besonders wichtig, dass ausreichend Schneidöl am Gewindebohrer und im Gewindegang vorhanden ist. Beim Schneiden mit dem Fertigschneider ist der Widerstand am höchsten.
  • Mit Fertigschneider vollständig durchschneiden
    © diybook | Der Fertigschneider muss vollständig durch das Werkstück gedreht werden. Ist die Spitze des Gewindebohrers durch das Werkstück durch, wird der Shcneidwiderstand deutlich geringer. Ist das Gewinde sauber geschnitten, dreht sich der Gewindebohrer beinahe von selbst.
  • Fertige Gewindebohrung
    © diybook | Nach dem ausdrehen des Gewindebohres ist das Ergebnis sichtbar. Ein fertiges Gewinde mit einer gefasten Kante.
  • Schraube ins Gewinde eindrehen
    © diybook | Der Test mit einer Schraube zeigt, dass das Gewinde passt. So soll es sein!
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Sollen zwei Bauteile miteinander verbunden werden, dann gibt es viele Möglichkeiten, das zu bewerkstelligen. Natürlich ist heutzutage die Klebeverbindung immer präsent und – soviel sei zugegeben – auch eine sehr schnelle Möglichkeit. Sollen die Bauteile allerdings irgendwann einmal wieder auseinander genommen werden können, dann ist vermutlich die Schraubverbindung die bessere Option. Aber kann man eine Schraubverbindung auch zu Hause bewerkstelligen? Kann man ein Gewinde schneiden, wo bis dato keines ist? 

Nichts leichter als das! In diesem Video erfährst Du, wie einfach es ist, mit einem 3-stufigen Gewindebohrersatz ein perfektes Gewinde zu schneiden. Aber siehe selbst!

 

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