Der Zahn der Zeit, aber auch Wind und Wetter nagen Tag für Tag unaufhörlich sowohl an der Bausubstanz wie auch an der Aufhängung einer Markise. So ist es kein Wunder, dass es nach fast 25 Jahren Zeit wird, die Aufhängung zu erneuern. Je nach Größe der Markise sind zwar möglicherweise viele Hände gefragt. Doch wirklich schwer ist das Erneuern nicht! Diese Anleitung macht vor, wie sich eine lockere Markise wieder anbringen lässt.
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Werkzeug und Material
Um eine lockere Markise wieder anbringen zu können, sind mehr Werkzeuge vonnöten, als es anfangs den Anschein macht. So werden neben dem obligatorischen Maßband und einer Wasserwaage auch ein Schraubendreher, ein Steckschlüsselsatz, eine Bohrmaschine (Bohrhammer), ein Winkelschleifer und eine Stichsäge benötigt. Zudem kommen ein Holzbohrer, Forsterbohrer und eine Kartuschenpresse zum Einsatz.
Die Materialliste fällt mit Bauholz (Hartholzplatten), Gewindestangen, Schraubenmuttern, Distanzplättchen und Verbundmörtel weniger lang aus.
Demontage der Markise
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© diybook | Nach mehreren Jahrzehnten darf das schon mal passieren: Die Verankerung der Markise hat sich gelockert und muss erneuert werden…
© diybook | Im Falle einer elektrische Markise wird diese zunächst abgeschlossen. Die nahe gelegene Installationsdose erspart dabei viele…
© diybook | Als nächstes werden die Schrauben der Markise gelöst, sodass diese aus der Verankerung genommen werden kann. Aber Vorsicht bei…
© diybook | Mit vereinten Kräften wird nun die Markise von der Verankerung gelöst und sicher auf den Boden verbracht.
<>Wenn die Markise schief hängt, ist entweder schon viel Zeit vergangen, bei der Montage etwas schief gelaufen oder ein Sturm hat den Sonnenschutz überrascht. Wie auch immer: Um den Schaden zu reparieren, muss die Markise zunächst einmal runter.
Bevor die Markise abmontiert werden kann, wird im Falle einer elektrischen Markise der Motor vom Stromnetz bzw. der Steuerung abgeschlossen. Achtung: Dafür ist der Stromkreis allpolig abzuschalten (Sicherungen wie auch FI-Schalter)! Bei nicht erlerntem Umgang mit Strom ist ein Elektriker zu beauftragen.
Ist das geschafft, geht es daran, die Markise selbst zu entfernen. Ein Schraubenzieher mit passendem Innensechskant hilft dabei, die Schrauben der Markise zu lösen. Diese kann dann im nächsten Schritt von der Verankerung gehoben werden. Aber niemals alleine arbeiten! Denn die Markise ist schwerer und unhandlicher, als sie aussieht. Für jeden Arm der Markise sollte zumindest eine Person bereit stehen.
Ankerplatten lösen und nachbohren
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© diybook | Es folgt das Lösen der Verankerung selbst. Die Muttern der Gewindestangen werden mit einem Steckschlüsselsatz und einer Ratsche…
© diybook | Es braucht nicht allzu viel Mühe, dann sind auch die Gewindestangen entfernt. Was bleibt, ist ein Loch in der Fassade von der…
© diybook | Sind die Gewindestangen einmal entfernt, wird nachgebohrt. Damit der Bohrer aber nicht auf der anderen Seite der Wand zum…
© diybook | Mit einem Schlagbohrer werden alle Löcher vorsorglich nachgebohrt. So ist sichergestellt, dass die neuen Gewindestangen auch…
<>Der nächste Schritt, eine lockere Markise wieder zu befestigen, ist die Demontage der Ankerplatten. Mit einem Steckschlüsselsatz werden die Muttern der Gewindestangen gelöst. Dann kann die Verankerungsplatte wie auch die losen Gewindestangen entfernt werden. Das anstelle der Dämmung eingelegte Füllmaterial hat sich im Laufe der Jahre beinahe vollständig zersetzt, sodass dieses nur mehr in Einzelteilen herabbröselt.
Sobald das Mauerwerk glatt und eben vorliegt, wird nachgebohrt. Die Dicke der Mauer wird mit einigen Zentimetern Puffer am Mauerbohrer markiert und die Löcher werden mit der Schlagbohrmaschine bzw. dem Bohrhammer nachgebohrt.
Gewindestangen und Dübel vorbereiten
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© diybook | Auch die Gewindestangen müssen auf die richtige Länge gebracht werden. Berücksichtigung findet dabei der benötigte Überstand…
© diybook | Der nächste Schritt, um die Markise wieder zu montieren, ist das Herstellen von Hülsen aus einem Drahtgeflecht. Rohre aus einem…
© diybook | Ein Ende der Hülse wird aufgespreizt und das andere Ende der Hülse verschlossen. Auf diese Weise können die Hülsen mit der…
© diybook | Als nächstes werden die Hülsen mit Hilfe einer längeren Gewindestange in die Bohrlöcher gesteckt, bis nur mehr die Verspreizung…
<>Ist das Mauerwerk vorbereitet, müssen natürlich auch die Materialien noch zurecht gemacht werden. Da neue Gewindestangen mit Verbundmörtel eingeklebt werden, gilt es, auch diese entsprechend abzulängen.
Die Länge wird so gewählt, dass die Stangen gut in das Mauerwerk eindringen, aber - je nach Dicke der Dämmung - auch soweit aus dem Mauerwerk ragen, dass die Verankerungen bündig mit der Fassade abschließen. Für das Einkleben der Gewindestangen sind zudem Dübel erforderlich, die es ebenfalls vorzubereiten gilt. Als Dübel dient einfaches Drahtgeflecht, dass gleichfalls auf entsprechende Länge gebracht wird. Anschließend werden die Dübel auf einer Seite verschlossen und auf der anderen Seite eingeschitten. Diese Konstruktion stellt sicher, dass die Gewindestangen alle gleich weit in die Bohrlöcher eingebracht werden.
Hartholzplatte zuschneiden
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© diybook | Das Styropor der Fassade selbst ist nicht druckstabil. Daher wurde es schon bei der Installation der Markise ausgeschnitten.…
© diybook | Danach wird die Zwischenlage ganz einfach mit einer Stichsäge ausgeschnitten...
© diybook | ... und mit entsprechenden Aussparungen für die Gewindestangen versehen.
<>Der nächste Schritt, um die Verankerung der Markise zu reparieren, ist die Dämmeinlage vorzubereiten. Diese ist notwendig, da die an der Wand aufgebrachte Dämmung natürlich nicht tragfähig ist. Da aber die Markise bündig mit dieser abschließen soll, muss die Dämmung entsprechend überbrückt werden.
Der technischer Stand der Dinge wäre eigentlich die Verwendung von Befestigungssets für Wärmedämmverbundsysteme. Diese ermöglichen die Montage der Markise vor dem WDVS. Die Fassade bliebe somit bis auf die Bohrlöcher intakt. Dieses Verfahren sollte im Neubau nach Möglichkeit auch immer Verwendung finden. Wärmebrücken und das Eindringen von Feuchigkeit wären damit weitestgehendst ausgeschlossen.
Um aber im Altbau nicht mit Kanonen auf Spatzen zu schießen, wird in diesem Fall eine Hartholzplatte als Einlage verwendet. Diese wird entsprechend zugeschnitten und mit passenden Löchern versehen.
Verankerung montieren bzw. einkleben
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© diybook | Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, sodass der Verbundmörtel nun in die Bohrlöcher eingebracht werden kann. Mit Hilfe einer…
© diybook | Dann können auch die Gewindestangen eingesetzt werden. Die Eindringtiefe der Gewindestangen wird dabei recht einfach bestimmt.…
© diybook | Sind die Gewindestangen verklebt, muss noch die Zwischenlage eingeklebt werden. Wieder dient der Verbundmörtel als Kleber.…
<>Dann ist es soweit, und die selbst gemachten Dübel samt Gewindestangen werden mit Verbundmörtel eingeklebt. Dazu wird jedes Bohrloch mit Hilfe der Kartuschenpresse mit Verbundmörtel befüllt, worauf die Dübel samt Gewindestange eingesetzt werden. Wichtig ist jetzt noch einmal die Kontrolle der Länge, denn am Ende müssen die Verankerungsplatten mit Schraubenmuttern fixiert werden können.
Sind die Schrauben eingesetzt, wird auch noch die Zwischenlage eingeklebt. Wichtig hierbei ist, dass die eingesetzte Lage bündig mit der Fassade abschließt. Eine Wasserwaage bzw. ein Richtscheit hilft dabei. Dann ist es fast soweit, und die Markise kann nach dem Trocknen wieder montiert werden.
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© diybook | Geachtet wird auf die Planebenheit der Zwischenlage, denn das ist für optimalen Halt unumgänglich.
© diybook | Konnten die Gewindestange und die Zwischenlage aushärten, kann auch die Montageplatte wieder angebracht werden. Auf eine…
© diybook | Zu guter Letzt werden noch die Muttern festgezogen, und es ist geschafft. Die Montageplatten haben wieder ihren ursprünglichen…
<>Es dauert nicht lange, dann können auch die Ankerplatten der Markise wieder angeschraubt werden. Geachtet wird hierbei zum einen auf eine gerade Ausrichtung, aber auch darauf, dass die Ankerplatte zur Fassade hin abgedichtet wird. Letzteres ist extrem wichtig, da in die Fassade eindringendes Wasser nicht nur das Mauerwerk, sondern langfristig die gesamte Dämmung beschädigt. Tipp: Sofern es möglich ist, sollte das Wärmedämmverbundsystem immer intakt belassen werden.
Dann ist es geschafft, und die Verankerung der Markise sitzt wieder bombenfest. So ist sie sicherlich bereit, die Markise weitere 20 Jahre festzuhalten.
Der Zahn der Zeit, aber auch Wind und Wetter nagen Tag für Tag unaufhörlich sowohl an der Bausubstanz wie auch an der Aufhängung einer Markise. So ist es kein Wunder, dass es nach fast 25 Jahren Zeit wird, die Aufhängung zu erneuern. Je nach Größe der Markise sind zwar möglicherweise viele Hände gefragt. Doch wirklich schwer ist das Erneuern nicht! Diese Anleitung macht vor, wie sich eine lockere Markise wieder anbringen lässt.
© diybook | Nach mehreren Jahrzehnten darf das schon mal passieren: Die Verankerung der Markise hat sich gelockert und muss erneuert werden. Schuld daran ist nicht nur der Zahn der Zeit, sondern auch Wind und Wetter.
© diybook | Im Falle einer elektrische Markise wird diese zunächst abgeschlossen. Die nahe gelegene Installationsdose erspart dabei viele Mühen.
© diybook | Als nächstes werden die Schrauben der Markise gelöst, sodass diese aus der Verankerung genommen werden kann. Aber Vorsicht bei großen Markisen! Hier sollte niemals alleine gearbeitet werden.
© diybook | Mit vereinten Kräften wird nun die Markise von der Verankerung gelöst und sicher auf den Boden verbracht.
© diybook | Es folgt das Lösen der Verankerung selbst. Die Muttern der Gewindestangen werden mit einem Steckschlüsselsatz und einer Ratsche gelöst.
© diybook | Es braucht nicht allzu viel Mühe, dann sind auch die Gewindestangen entfernt. Was bleibt, ist ein Loch in der Fassade von der Größe der Halterung.
© diybook | Sind die Gewindestangen einmal entfernt, wird nachgebohrt. Damit der Bohrer aber nicht auf der anderen Seite der Wand zum Vorschein kommt, wird die maximale Länge vorsorglich mit Isolierband abgeklebt.
© diybook | Mit einem Schlagbohrer werden alle Löcher vorsorglich nachgebohrt. So ist sichergestellt, dass die neuen Gewindestangen auch ohne Probleme eingeklebt werden können.
© diybook | Auch die Gewindestangen müssen auf die richtige Länge gebracht werden. Berücksichtigung findet dabei der benötigte Überstand von 5 cm. Denn immerhin müssen die Gewindestangen die Fassade sowie die Dicke der Halterung überragen.
© diybook | Der nächste Schritt, um die Markise wieder zu montieren, ist das Herstellen von Hülsen aus einem Drahtgeflecht. Rohre aus einem feinen Drahtgitter werden dazu etwas kürzer als die Gewindestangen abgelängt.
© diybook | Ein Ende der Hülse wird aufgespreizt und das andere Ende der Hülse verschlossen. Auf diese Weise können die Hülsen mit der Gewindestange sehr einfach in die Bohrlöcher eingebracht werden.
© diybook | Als nächstes werden die Hülsen mit Hilfe einer längeren Gewindestange in die Bohrlöcher gesteckt, bis nur mehr die Verspreizung sichtbar ist.
© diybook | Das Styropor der Fassade selbst ist nicht druckstabil. Daher wurde es schon bei der Installation der Markise ausgeschnitten. Doch was eignet sich als druckstabile Zwischenlage? Am besten wäre eine entsprechend dicke Kunststoffplatte. Steht eine solche allerdings nicht zur Verfügung, kann auch ein angemessen hartes Holz dafür verwendet werden. Um die Zwischenlage herzustellen, wird nun einfach die nötige Form derselben auf das Holz übertragen.
© diybook | Danach wird die Zwischenlage ganz einfach mit einer Stichsäge ausgeschnitten...
© diybook | ... und mit entsprechenden Aussparungen für die Gewindestangen versehen.
© diybook | Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, sodass der Verbundmörtel nun in die Bohrlöcher eingebracht werden kann. Mit Hilfe einer Kartuschenpresse wird dieser solange in die Bohrlöcher eingespritzt, bis diese vollständig befüllt sind.
© diybook | Dann können auch die Gewindestangen eingesetzt werden. Die Eindringtiefe der Gewindestangen wird dabei recht einfach bestimmt. Wird die Montageplatte plan an die Fassade angehalten, müssen die Gewindestangen soweit aus dem Loch herausragen, dass auch noch die Muttern problemlos angebracht werden können.
© diybook | Sind die Gewindestangen verklebt, muss noch die Zwischenlage eingeklebt werden. Wieder dient der Verbundmörtel als Kleber. Dieser wird einfach an der Ziegelmauer aufgetragen und die Zwischenlage darauf geklebt.
© diybook | Geachtet wird auf die Planebenheit der Zwischenlage, denn das ist für optimalen Halt unumgänglich.
© diybook | Konnten die Gewindestange und die Zwischenlage aushärten, kann auch die Montageplatte wieder angebracht werden. Auf eine waagerechte Ausrichtung ist zu achten.
© diybook | Zu guter Letzt werden noch die Muttern festgezogen, und es ist geschafft. Die Montageplatten haben wieder ihren ursprünglichen Halt und die Markise kann erneut montiert werden. Gerade rechtzeitig, bevor der Sommer wieder kommt!
<>Wenn die Markise schief von der Wand hängt, ist schnelle Abhilfe gefragt. Denn im schlimmsten Fall fällt die Markise einer starken Windböe zum Opfer. Das kann nicht nur teuer werden, sondern bedeutet auch Gefahr für Leib und Leben! Dass die kaputte Markise zudem keinen wohltuenden Schatten mehr spendet, ist dann vermutlich nur noch Nebensache. Umso wichtiger also, die Markise rechtzeitig wieder gut im Mauerwerk zu verankern!
Dieses Video hilft bei den Arbeiten und verrät, wie sich in Eigenregie die lockere Markise wieder anbringen lässt. Zwar können, je nach Größe der Markise, bei dieser Aufgabe viele Hände gefragt sein. Die Arbeit ist aber nicht beschonders schwierig und von engagierten Heimwerkern ohne Weiteres auszuführen.
Der Zahn der Zeit, aber auch Wind und Wetter nagen Tag für Tag unaufhörlich sowohl an der Bausubstanz wie auch an der Aufhängung einer Markise. So ist es kein Wunder, dass es nach fast 25 Jahren Zeit wird, die Aufhängung zu erneuern. Je nach Größe der Markise sind zwar möglicherweise viele Hände gefragt. Doch wirklich schwer ist das Erneuern nicht! Diese Anleitung macht vor, wie sich eine lockere Markise wieder anbringen lässt.
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