Bodenfliesen verlegen

Fliese ins Kleberbett drücken
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Schwierigkeit: 
Kosten: 
Zeit: 
Aktualisiert am 07.12.2017
"Wer die Wahl hat, hat die Qual!" So auch bei den Bodenfliesen, denn das Fliesensortiment ist fast unüberschaubar groß. Ist die Wahl dann aber einmal getroffen, wäre das vielleicht Schwierigste bereits geschafft. Jetzt stellt sich meist nur noch eine Frage: Wie lassen sich eigentlich Bodenfliesen verlegen? Und kann man das vielleicht auch selbst machen? Durchaus! Das Verlegen von Bodenfliesen – vor allem von Standardformaten – ist für jeden geschickten Heimwerker zu meistern. Damit aber garantiert nichts schief geht, zeigt die nachfolgende Anleitung Schritt für Schritt, wie Bodenfliesen richtig verlegt werden.
Lange Romane sind nicht dein Ding? Dann schau Dir doch unser Video an!

Das Projekt "Bodenfliesen verlegen" und die notwendigen Vorarbeiten

  • Boden ausgleichen
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    © diybook | Eine der Vorarbeiten, die vor dem Fliesenlegen nicht weggelassen werden sollten, ist das Nivellieren des alten Fußbodens. Denn…
  • Fußboden grundieren
    © diybook | Nach dem Ausgleichen des Bodens ist es wieder von Vorteil, das Saugverhalten des Bodens zu regulieren. Und das gelingt genauso…
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Da sich der alte Bodenbelag nach vielen Jahren der Nutzung bereits in seine Einzelteile zerlegt hat, wurde es Zeit für einen neuen. Diesmal sollte aber etwas Robusteres als Laminat verlegt werden, denn gerade im Keller wird oft mit schwereren Gegenständen hantiert. Vor allem dann, wenn dieser Raum an die Garage grenzt und als Lager dient. Bei diesem Projekt kamen daher nur Bodenfliesen, besser gesagt Feinsteinzeug, infrage. Denn Feinsteinzeug ist äußerst hart und robust und eignet sich besonders für stark beanspruchte Böden, wie etwa in Lagerräumen. Alle notwendigen Vorarbeiten wie das Entfernen des alten Laminatbodens, das Verdübeln des Estriches und das Nivellieren des Bodens wurden bereits abgeschlossen. Aufgepasst werden muss bei neuen Estrichen, denn bei diesen sollten die folgenden Feuchtigkeitswerte nicht überschritten werden:

  • Zementestriche – max 2,0% (mit Fußbodenheizung 1,8%)
  • Calciumsulfatestriche – max 0,5% (mit Fußbodenheizung max. 0,3%)

Zudem muss der Boden eben, trocken, fest, tragfähig, staubfrei und frei von Rissen sein. Da der Boden zuvor nicht nur verdübelt, sondern auch nivelliert wurde, ist erst mit einer Grundierung die Saugfähigkeit des Untergrundes zu regulieren. Aufgetragen wird diese mit einer gewöhnlichen Malerbürste oder, bei größeren Flächen, mit einer Farbrolle. Nach einer Trockenzeit von einem Tag kann es weitergehen. Denn jetzt fehlt nur mehr der finale Schritt: das Verlegen der Bodenfliesen selbst!

Werkzeug und Material

  • Material fürs Fliesenlegen
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    © diybook | Neben der obligatorischen Grundierung ist der Fliesenkleber das einzige weitere Material, das für diesen Schritt notwendig ist.…
  • Fliesenschneider
    © diybook | Beim Fliesen-Verlegen darf neben dem Material natürlich auch der Fliesenschneider nicht fehlen. Mit keinem anderen Werkzeug…
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Bevor mit dem Fliesenlegen begonnen werden kann, sind einige Materialien und Werkzeuge bereitzustellen. Für das Grundieren werden eine Malerbürste (oder eine Farbrolle), ein Kübel und die Grundierung gebraucht. Für das Fliesenlegen sollten neben den obligatorischen Werkzeugen wie Maßband und Wasserwaage zumindest zwei Baukübel, eine Maurerkelle, eine Zahnkelle (der Größe 8-12 mm), eine Schlagschnur, ein Rührwerk samt Quirl, ein Fliesenschneider sowie gegebenenfalls auch ein Winkelschleifer mit Diamantblatt zu Verfügung stehen.

Die Größe der Zahnkelle richtet sich hierbei immer nach der Größe der Fliesen. Bei den hier verwendeten Fliesen von 40x40 cm bieten sich Kellen der Größe 8 mm bis 12 mm an. Für Fliesen mit einem Format bis 30x30 cm wird eine Zahnkelle mit der Größe 6-8 mm und für Mosaike 3-4 mm verwendet.

An Material kommt ein Flex-Fliesenkleber der Profibaustoffe Austria GmbH (PROFI Premium Flex Kleber C2TES1) zum Einsatz sowie reines Wasser zum Anrühren.

Verlegemuster planen und übertragen

  • Vor dem Fliesenlegen
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    © diybook | Bevor nun mit dem Verlegen der Fliesen begonnen werden kann, steht eine ordentliche Planung an. Denn einfach drauflos zu…
  • Raum ausmessen
    © diybook | Um die Aufteilung vorzunehmen, muss der Raum natürlich zuerst ausgemessen werden. Danach wird die Kantenlänge durch die…
  • Zwei Reihen anzeichnen
    © diybook | Danach werden die ersten zwei Reihen mit der Schlagschnur auf dem Boden angerissen. Dies dient nicht nur der Orientierung beim…
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Vor dem Fliesenlegen sollte ein Verlegeplan erstellt bzw. gut überlegt werden. Mehr Informationen dazu finden sich auch in dem Artikel Gut geplant ist halb verlegt. Eines aber gleich vorweg: Es gibt viele verschiedene Ansätze, wie dabei vorgegangen werden kann. Letzten Endes gibt es aber kein Richtig oder Falsch, solange das Ergebnis mit den eigenen Erwartungen übereinstimmt. 

Bei diesem Projekt war es den Hausherren wichtig, mit ganzen Fliesen an der sichtbaren Wand (mit beiden Türen) anzufangen. Auf diese Weise müssen nur die Fliesen der letzten Reihe auf der gegenüberliegenden Wand geschnitten werden. Und da diese Wand mit Regalen verbaut wird, ist das hier auch die optimale Lösung. Natürlich werden die Fliesen in der Breite aufgeteilt, sodass sowohl die Fliesen auf der rechten wie auch auf der linken Seite des Raumes zu gleichen Teilen eingepasst werden können.

Ist die Idee dann einmal besprochen und fixiert, wird die Breite des Raumes durch die Länge bzw. Breite der Fliesen (inkl. der Fugenbreite, hier 5 mm) dividiert. Der Rest gibt an, wie breit die beiden Randstreifen sind. Ein kurzes Beispiel dazu:

  • Raumbreite: 3,5 m
  • Fliesenbreite: 40 cm
  • Anzahl ganzer Fliesen: 3500 / 405 = 8 (bei einem Rest 0,642)
  • Aufzuteilender Rest: 260 mm (0,642*405)
  • Randbreite: 130 mm ohne Randfuge

Werden die Fliesen also zu beiden Seiten gleichmäßig aufgeteilt, entspricht das einer Breite von ca. 13 cm zu beiden Seiten. Diese Maße werden nun am besten mit der Schlagschnur auf den Boden übertragen. Dabei reicht es aber, vorerst nur die Randstreifen sowie die ersten beiden Reihen zu übertragen. Der Rest folgt im Verlauf des Projektes.

Fliesenkleber anmischen

  • Wasser vorlegen
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    © diybook | Ist die Planung dann einmal abgeschlossen, ist es Zeit, den Fliesenkleber anzurühren. Dazu wird zunächst die gemäß…
  • Fliesenkleber einstreuen
    © diybook | Dann wird der Fliesenkleber in den Baukübel eingestreut.
  • Fliesenkleber anrühren
    © diybook | Anschließend wird der Fliesenkleber mit einem langsam drehenden Rührwerk (max. 200-400 Umdrehungen pro Minute) zu einer…
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So weit, so gut! Die Vorarbeiten sind endlich abgeschlossen. Jetzt kann auch der für das Bodenfliesen-Verlegen notwendige Fliesenkleber angerührt werden. Dazu wird die laut Herstellerangaben benötigte Wassermenge (für den PROFI Premium Flex Kleber C2TES1: 6-6,5 L) in einem Kübel vorgelegt. Danach wird das Material eingestreut und mit dem Rührwerk bei einer maximalen Drehzahl von 200-400 Umdrehungen pro Minute zu einer homogenen Masse verrührt. Nach einer Rastzeit von 5 Minuten wird das Material erneut aufgerührt und ist dann einsatzbereit. 

Fliesenkleber aufspachteln

  • Fliesenkleber auftragen
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    © diybook | Am Boden gestaltet sich das Auftragen des Fliesenklebers besonders einfach. Denn hier wird er einfach mit der Kelle auf den…
  • Fliesenkleber durchkämmen
    © diybook | Erst danach wird der Kleber mit der Zahnseite der Kelle durchkämmt, sodass ein einheitliches Bild entsteht. Hier kommt eine…
  • Aufgetragener Fliesenkleber
    © diybook | Schon bald ist es geschafft und der Fliesenkleber für die ersten zwei Reihen ist aufgetragen.
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Um die Arbeit strukturiert und einfach zu gestalten, wurden bereits die ersten beiden Bahnen mit der Schlagschnur am Boden markiert. Da lediglich die Randfliesen geschnitten werden müssen, sollte sich diese Fläche ohne Weiteres in 30 Minuten (der vom Hersteller angegebenen Offenzeit) verarbeiten lassen. Mehr Kleber, als in der angegebenen Offenzeit verarbeitet werden kann, sollte niemals aufgetragen werden. Denn dann werden die Fliesen nicht halten! Daher lieber mit einer Bahn anfangen und mit genug Übung den Bereich vergrößern.

Aber jetzt mal ran ans Werk! Der Fliesenkleber wird in ausreichender Menge auf den Estrich aufgetragen und mit der Zahnkelle ordentlich auf den Untergrund gespachtelt. Anschließend wird der Fliesenkleber mit der Zahnseite der Kelle durchkämmt. Dafür wird die Zahnkelle leicht schräg durch das Kleberbett geführt. Fehlstellen fallen dabei sofort ins Auge und müssen aufgefüllt werden. Ist der Kleber dann einmal aufgetragen, können die Bodenfliesen endlich verlegt werden.

Hinweis: Für Untergründe, wie z.B. gewerbliche Räume, Lagerräume, Räume, die mit Stuhlrollen befahren werden, oder im Außenbereich, wird das "Buttering-Floating" Verfahren angewendet. Hierbei wird der Kleber nicht nur auf den Untergrund, sondern auch – per Kratzspachtelung – auf die Fliese aufgebracht, um eine bessere Haftung zu erreichen. Mehr dazu im Artikel Das Dünnbettverfahren - Fliesenverlegetechniken im Überblick.

Bodenfliesen verlegen

  • Fliesen richtig verlegen
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    © diybook | Endlich können auch die Fliesen eingesetzt werden. Beim Verlegen der Bodenfliesen ist allerdings darauf zu achten, dass diese…
  • Fliese ins Kleberbett einschieben
    © diybook | Danach wird die Fliese um Fugenbreite von der anderen Fliese weg ins Kleberbett geschoben. Diese Methode stellt sicher, dass…
  • Fliese einklopfen
    © diybook | Anschließend kann die Fliese noch etwas ins Kleberbett gedrückt werden. Das gelingt entweder mit der Hand oder durch sanfte…
  • Zweite Reihe Bodenfliesen verlegen
    © diybook | Ist die erste Reihe einmal geschafft, folgt sogleich die zweite. Da bei unserem Projekt diese Stirnseite mit ganzen Fliesen…
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Das Verlegen von Bodenfliesen ist mit Sicherheit das einfachste Setting. Denn sollen Fliesen an den Wänden angebracht werden, kann Ungeübten schon einmal die eine oder andere Fliese abrutschen. Auf dem Boden wird das aber nicht passieren. Dennoch ist auch hier auf das richtige Einschieben der Fliesen zu achten. Mit dem einfachen Auflegen der Fliesen ist es nämlich nicht getan!

Richtig verlegt werden Fliesen, egal ob an Wand oder Boden, durch das Einschieben der Fliese. Diese wird dazu direkt neben der bereits eingesetzten Fliese angesetzt und um die Fugenbreite zur Seite hin ins Kleberbett geschoben. Danach wird die Fliese entweder mit dem Gummihammer oder der Hand soweit ins Kleberbett gedrückt, dass die Stege zur Seite gedrückt werden und dadurch eine möglichst vollflächige Kontaktfläche entsteht. Auf diese Weise wird Fliese für Fliese ins Kleberbett geschoben oder, anders ausgedrückt, eine jede Bodenfliese verlegt.

Fliesen zuschneiden

  • Verlegemuster der Fliesen
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    © diybook | Deutlich zu erkennen ist, dass die Fliesen mit einem halben Versatz angesetzt wurden. Das sorgt für ein schönes Fliesenbild und…
  • Fliese einpassen
    © diybook | Bisher übersprungen wurden die Zuschnitte am Beginn der beiden Fliesenreihen. Das Vorgehen ist aber immer gleich und bei…
  • Fliese anzeichnen
    © diybook | Um die Fliesen auf das richtige Maß zu bringen, muss zunächst die benötigte Breite bestimmt werden. Ist der Wandabstand zu den…
  • Fliese schneiden
    © diybook | Beim Schneiden der Fliesen begehen Heimwerker die meisten Fehler. Es reicht vollkommen aus, das Messer einmal mit leichtem…
  • Fliese brechen
    © diybook | Danach wird die Fliese gebrochen. Ein vernünftiger Fliesenschneider verfügt dafür über eine Vorrichtung, die durch Anheben des…
  • Geschnittene Fliese einsetzen
    © diybook | Geschafft, die Fliese wurde sauber gebrochen und kann nun ebenfalls in das Kleberbett eingesetzt werden.
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Am Ende der ersten zwei Reihen angekommen, müssen die Fliesen nun geschnitten werden. Der Wandabstand abzüglich der Fugenbreite wird dazu auf die Fliese übertragen. Bei geraden Schnitten ist die einfachste Methode das Zuschneiden mit dem Fliesenschneider – egal ob Steingut, Steinzeug oder Feinsteinzeug. 

Die Fliese wird mit dem Fliesenschneider unter mäßigem Druck genau einmal eingeritzt. Auch wenn man kein kratzendes Geräusch hört, ist die Fliese in aller Regel angeritzt. Achtung: Mehrmaliges Einritzen verbessert das Ergebnis nicht, sondern macht es höchstens nur noch schlechter.

Danach wird gebrochen: Der Griff des Fliesenschneiders wird angehoben und das Brechwerkzeug am Rand der Fliese angesetzt. Keinesfalls sollte dieses in der Mitte angesetzt werden, denn auch das bringt nur Nachteile und sorgt für unschöne Bruchkanten. Einmal "knack"! Und schon ist die Fliese richtig abgelängt und kann ins Kleberbett eingesetzt werden.

Fliesen ausrichten

  • Fliesen ausrichten
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    © diybook | Nun folgt das genaue Ein- und Ausrichten der Fliesen. Denn am Ende sollen die Fliesen in einer Flucht verlaufen. Dies wird bei…
  • Zweite Reihe Fliesen einrichten
    © diybook | Aber auch die angrenzende Fliesenreihe wird zurechtgerückt, sodass die Fugen nicht nur in einer Flucht verlaufen, sondern das…
  • Auf Fugenkreuze verzichten
    © diybook | Beim Verlegen von Bodenfliesen kann auf Fugenkreuze ohne Weiteres verzichtet werden – ein halbwegs genaues Augenmaß…
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Als nächstes werden die bereits verlegten Fliesen penibel ausgerichtet. Mit einem entsprechend langen Richtscheit wird die erste Fliesenreihe mit der Hand in eine Flucht gebracht. Dabei werden auch alle anderen Fliesen – inklusive der angrenzenden Reihe – soweit angepasst, dass ein möglichst einheitliches und homogenes Fugenbild entsteht. 

Fugenkreuze oder Ähnliches werden bei der gezeigten Methode nicht verwendet, denn eines ist gewiss: Keine Fliese gleicht der anderen! Auch wenn die Fliesen im Grunde alle gleich groß sein sollten, gibt es immer unvermeidliche produktionsbedingte Abweichungen. Daher führt das Arbeiten mit Fugenkreuzen nicht immer zum besten Ergebnis. Sie stellen lediglich eine einheitliche Fugenbreite sicher. Die unterschiedliche Größe der Fliesen kann auf diese Weise aber nicht ausgeglichen werden.

Aber keine Sorge! Auch wenn Fliesenkreuze zum Einsatz kommen, wird der neue Fliesenboden nicht in einer Katastrophe enden.

Weitere Reihen verfliesen

  • Nächste Reihen verlegen
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    © diybook | Auf die eben gezeigte Weise wird nun auch der Rest des Raumes verlegt – immer zwei Reihen pro Arbeitsgang. Dafür wird zunächst…
  • Fliesenkleber aufspachteln
    © diybook | Danach wird der Fliesenkleber wieder aufgespachtelt und aufgekämmt.
  • Bodenfliesen verlegen
    © diybook | Und auch das Verlegen der Bodenfliesen wird auf dieselbe Weise bewerkstelligt. Zur Erinnerung: ansetzen, einschieben,…
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Nachdem die ersten zwei Fliesenreihen verlegt wurden, werden die nächsten zwei Reihen eingemessen und angezeichnet. Die Markierung dient im Wesentlichen nur der Orientierung, bis wohin der Fliesenkleber aufgetragen werden sollte. Das stellt ein sauberes Arbeiten sicher – einer der Erfolgsfaktoren bei jeder handwerklichen Tätigkeit. Danach wird wieder Fliesenkleber aufgespachtelt und durchkämmt. Ist das geschafft, werden auch schon die nächsten Fliesen geschnitten und richtig verlegt. Perfekt, jetzt geht das Ganze richtig schnell von der Hand!

Einsetzen der letzten Fliese

  • Letzte Reihe Fliesen verlegen
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    © diybook | An der letzten Reihe angekommen, muss nun nahezu jede Fliese zugeschnitten werden. Wurde das noch nicht ganz verinnerlicht, ist…
  • Fliese mit dem Winkelschleifer abschneiden
    © diybook | Ist der Ausschnitt zu schmal bzw. muss ein Ausschnitt ums Eck bewerkstelligt werden, hilft dabei ein elektrisches Werkzeug. Die…
  • Letzte Fliese einsetzen
    © diybook | Wurde dann schließlich die letzte Fliese eingesetzt, ist es endlich geschafft, und das Projekt Bodenfliesen-Verlegen…
  • Fertig verlegte Bodenfliesen
    © diybook | Ein letzter prüfender Blick verrät, dass die Arbeit wirklich gelungen ist. Und so schwer, wie man anfangs vielleicht gedacht…
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Schon bald ist auch die letzte Fliesenreihe erreicht. Da hier im Grunde eine jede Fliese geschnitten werden muss, ist es ratsam, diese Reihe alleine und nicht im Doppelpack zu verlegen. Jetzt heißt es im Akkord messen, schneiden, legen! Und schon bald ist auch die letzte Fliese an der Reihe. 

Hinweis: Fallen die Streifen irgendwann einmal zu klein aus und gelingt das Schneiden der Fliesen nicht mehr, kann natürlich auch anderes Werkzeug zu Hilfe genommen werden. In jedem Fall als praktisch erwiesen hat sich ein Winkelschleifer mit Diamantblatt, mit dessen Hilfe selbst runde Ausschnitte recht einfach bewerkstelligt werden können.

Dann ist es geschafft und die neuen Bodenfliesen sind verlegt. Das sieht schon einmal gut aus! Da ist eine wohlverdiente Pause angesagt. Am nächsten Tag kann mit dem Projekt fortgefahren und den Fliesen der letzte Schliff verliehen werden. Aber wie das geht, zeigt Dir der Artikel Bodenfliesen verfugen

Weitere Tipps und Tricks beim Verlegen von Bodenfliesen

  • Abschlussleisten einbringen
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    © diybook | An dieser Stelle folgen nun noch ein paar Tipps und Tricks beim Verlegen von Bodenfliesen: So ist bei Türschwellen, sofern…
  • Türhöhen beachten
    © diybook | Vor der Planung des Projektes ist auch immer die Höhe der Türen in die Rechnung mit einzubeziehen. Denn ist der Fußboden (Dicke…
  • Fliesenkleber ist kein Fugenmörtel
    © diybook | Auch wenn aufgepasst wird, kann es immer mal passieren, dass eine Fliesenfuge durch Fliesenkleber verstopft wird. Am…
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Nachfolgend findest Du noch ein paar Tipps und Tricks, die bei dem Verlegen von Bodenfliesen helfen sollen. 

Bei Türen und anderen Raumübergängen ist, sofern nicht schon vorhanden, immer eine Abschlussleiste zu setzen. Diese schützt nicht nur die Kanten der Fliesen, sondern ermöglicht das ordnungsgemäße Verfugen. Auch sollte bei bereits vorhandenen Türen immer deren Höhe berücksichtigt werden. Denn nichts ist ärgerlicher, als wenn die Tür nach dem Verlegen der Fliesen weder auf noch zu geht. Natürlich lassen sich Holztüren noch entsprechend anpassen. Bei Brandschutztüren kann diese Anpassung aber recht teuer ausfallen. 

  • Fliese wieder entfernen
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    © diybook | Sollte eine Fliese am Ende nicht perfekt passen, ist es kein Problem, diese im selben Zug auszutauschen.
  • Kleberbett nach dem Entfernen einer Fliese
    © diybook | Das Kleberbett ist nach dem Entfernen der Fliese sichtlich zerstört. Nun könnte natürlich neuer Fliesenkleber aufgebracht…
  • Floating-Buttering Verfahren
    © diybook | Mit dem Buttering-Floating-Verfahren ist das ein Leichtes. Der Name lässt sich zwar kaum merken, der Arbeitsschritt ist aber…
  • Fliese wieder einsetzen
    © diybook | Und schon kann die neu zugeschnittene Fliese eingesetzt werden. Ein Höhenunterschied ist dann mit Sicherheit nicht auszumachen.…
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Zudem ist beim Fliesenlegen immer darauf zu achten, dass der Fliesenkleber nicht in die Fugen gerät und diese befüllt. Zum einen ist der Fliesenkleber nämlich keine besonders gute Fuge, zum anderen könnte die Fugenmasse an diesen Stellen farblich abweichen. Und um sich hinterher das mühsame Auskratzen zu ersparen, ist es ratsam, gleich beim Verlegen der Bodenfliesen auf saubere Fugen zu achten.

Aber auch wenn eine Fliese mal nicht perfekt zugeschnitten wurde, ist das kein Grund zum Verzweifeln. Denn diese lässt sich recht einfach wieder aus dem Kleberbett entfernen. Dann ist aber darauf zu achten, dass der Fliesenkleber neu aufgetragen und durchkämmt wird. Ist das nicht mehr möglich, weil einfach kein Platz vorhanden ist, gibt es auch dafür eine recht einfache Lösung: Abhilfe schafft das Floating-Buttering Verfahren. Hierbei wird auf die Unterseite der Fliese etwas Fliesenkleber (dünn) aufgespachtelt. Dadurch wird die Masse des Fliesenklebers, der auf der entnommenen Fliese haften geblieben ist, ausgeglichen, sodass auch die neue Fliese wieder eben mit den anderen Fliesen abschließen wird.

"Wer die Wahl hat, hat die Qual!" So auch bei den Bodenfliesen, denn das Fliesensortiment ist fast unüberschaubar groß. Ist die Wahl dann aber einmal getroffen, wäre das vielleicht Schwierigste bereits geschafft. Jetzt stellt sich meist nur noch eine Frage: Wie lassen sich eigentlich Bodenfliesen verlegen? Und kann man das vielleicht auch selbst machen? Durchaus! Das Verlegen von Bodenfliesen – vor allem von Standardformaten – ist für jeden geschickten Heimwerker zu meistern. Damit aber garantiert nichts schief geht, zeigt die nachfolgende Anleitung Schritt für Schritt, wie Bodenfliesen richtig verlegt werden.
  • Boden ausgleichen
    © diybook | Eine der Vorarbeiten, die vor dem Fliesenlegen nicht weggelassen werden sollten, ist das Nivellieren des alten Fußbodens. Denn dieser ist selten gerade und meist übersät von Höhen und Tiefen. All jenen, denen ein perfektes Ergebnis wichtig ist, sorgen daher vor dem Legen der Fliesen für einen ebenen Untergrund. Wie das geht, haben wir in unserem vorangegangenen Projekt Schritt für Schritt erklärt.
  • Fußboden grundieren
    © diybook | Nach dem Ausgleichen des Bodens ist es wieder von Vorteil, das Saugverhalten des Bodens zu regulieren. Und das gelingt genauso wie beim vorangegangenen Projekt. Eine Grundierung wird dazu mit einer Malerbürste oder mit einer Farbrolle vollflächig auf den Boden aufgetragen. Danach steht eine Pause von etwa 24 Stunden auf dem Programm.
  • Material fürs Fliesenlegen
    © diybook | Neben der obligatorischen Grundierung ist der Fliesenkleber das einzige weitere Material, das für diesen Schritt notwendig ist. Dabei sollte aber nicht an der Qualität gespart werden, denn der Kleber sorgt überhaupt erst für den perfekten Halt, und das über Jahrzehnte im Innen- wie auch im Außenbereich. Bei diesem Projekt kommt daher ein Fliesenkleber der Profibaustoffe Austria GmbH (PROFI Premium Flex Kleber C2TES1) zum Einsatz. Ein Produkt, das sich für nahezu alle Fliesenbeläge, egal ob mit oder ohne Fußbodenheizung, eignet.
  • Fliesenschneider
    © diybook | Beim Fliesen-Verlegen darf neben dem Material natürlich auch der Fliesenschneider nicht fehlen. Mit keinem anderen Werkzeug lassen sich gerade Schnitte so schnell bewerkstelligen wie mit diesem.
  • Vor dem Fliesenlegen
    © diybook | Bevor nun mit dem Verlegen der Fliesen begonnen werden kann, steht eine ordentliche Planung an. Denn einfach drauflos zu fliesen führt selten zum gewünschten Ergebnis. Dabei sollte auf eine gute Raumaufteilung der Fliesen geachtet werden. Natürlich gibt es dabei kein Richtig oder Falsch, solange es am Ende gefällt. Daher werden hier die notwendigen Schnitte der Fliesen an den Seiten zu gleichen Teilen aufgeteilt. An den beiden Stirnseiten sieht das in diesem Fall anders aus. Denn auf der einen Seite wird mit ganzen Fliesen begonnen und nur die hintere Stirnseite entsprechend eingepasst.
  • Raum ausmessen
    © diybook | Um die Aufteilung vorzunehmen, muss der Raum natürlich zuerst ausgemessen werden. Danach wird die Kantenlänge durch die Fliesenbreite samt geplanter Fugenbreite dividiert. Der so ermittelte Rest wird dann, wie bereits erwähnt, zu gleichen Teilen auf beide Raumseiten verteilt.
  • Zwei Reihen anzeichnen
    © diybook | Danach werden die ersten zwei Reihen mit der Schlagschnur auf dem Boden angerissen. Dies dient nicht nur der Orientierung beim Verlegen, sondern hilft vorrangig dabei, nur so viel Fliesenkleber aufzutragen, wie in einem Schritt verarbeitet werden kann. Bei der hier gezeigten Methode sollte der Ablauf zwei Reihen nicht überschreiten. Werden zum ersten Mal Bodenfliesen verlegt, dann ist es an dieser Stelle angeraten, Reihe für Reihe zu verlegen und, nachdem man sich mit der Methode vertraut gemacht hat, die Arbeitsblöcke später auf zwei Reihen auszuweiten.
  • Wasser vorlegen
    © diybook | Ist die Planung dann einmal abgeschlossen, ist es Zeit, den Fliesenkleber anzurühren. Dazu wird zunächst die gemäß Herstellerangaben benötigte Menge Wasser (hier 6-6,5 Liter) vorgelegt.
  • Fliesenkleber einstreuen
    © diybook | Dann wird der Fliesenkleber in den Baukübel eingestreut.
  • Fliesenkleber anrühren
    © diybook | Anschließend wird der Fliesenkleber mit einem langsam drehenden Rührwerk (max. 200-400 Umdrehungen pro Minute) zu einer homogenen Masse vermischt. Nach einer kurzen Pause von 5 Minuten muss der Kleber nochmals aufgerührt werden und steht dann für das Verlegen der Bodenfliesen bereit.
  • Fliesenkleber auftragen
    © diybook | Am Boden gestaltet sich das Auftragen des Fliesenklebers besonders einfach. Denn hier wird er einfach mit der Kelle auf den Boden aufgebracht und zunächst mit der geraden Seite der Zahnkelle aufgespachtelt. Dieser Vorgang wird auch als "Floating"-Verfahren bezeichnet.
  • Fliesenkleber durchkämmen
    © diybook | Erst danach wird der Kleber mit der Zahnseite der Kelle durchkämmt, sodass ein einheitliches Bild entsteht. Hier kommt eine Zahnkelle mit 8x8 mm großen Zähnen zum Einsatz. Die Größe muss dabei immer abhängig zur Fliesengröße gewählt werden. Für 40x40 cm große Fliesen eignen sich in der Regel Zahnkellen der Größen 8-12 mm. Für Fliesen bis zu einem Format von 30 x 30 cm eignet sich eine Zahnkelle der Größe 6-8 mm, für Mosaik eine mit 3-4 mm.
  • Aufgetragener Fliesenkleber
    © diybook | Schon bald ist es geschafft und der Fliesenkleber für die ersten zwei Reihen ist aufgetragen.
  • Fliesen richtig verlegen
    © diybook | Endlich können auch die Fliesen eingesetzt werden. Beim Verlegen der Bodenfliesen ist allerdings darauf zu achten, dass diese richtig verlegt werden. Denn eigentlich werden die Fliesen nicht gelegt, sondern ins Kleberbett eingeschoben. Am besten gelingt das, indem die Fliese zunächst direkt an die vorangegangene angesetzt wird.
  • Fliese ins Kleberbett einschieben
    © diybook | Danach wird die Fliese um Fugenbreite von der anderen Fliese weg ins Kleberbett geschoben. Diese Methode stellt sicher, dass die Fuge immer frei von Fliesenkleber bleibt und die Fliese den bestmöglichen Kontakt zum Fliesenkleber hat.
  • Fliese einklopfen
    © diybook | Anschließend kann die Fliese noch etwas ins Kleberbett gedrückt werden. Das gelingt entweder mit der Hand oder durch sanfte Schläge mit dem Gummihammer. Aber nicht übertreiben, denn die Fliese hat nichts verbrochen!
  • Zweite Reihe Bodenfliesen verlegen
    © diybook | Ist die erste Reihe einmal geschafft, folgt sogleich die zweite. Da bei unserem Projekt diese Stirnseite mit ganzen Fliesen angesetzt werden soll, ist hier die zweite Reihe eigentlich die erste. Kurz zur Erklärung: Auf diese Weise kann ein gerader Verlauf zur Wand sichergestellt werden, selbst dann, wenn die Wand nicht zu 100% gerade verläuft. Gegebenenfalls müssten dafür die an die Wand angrenzenden Fliesen geschnitten werden. Da aber die Wand glücklicherweise sehr gerade verläuft, entfällt das Schneiden dieser Fliesen.
  • Verlegemuster der Fliesen
    © diybook | Deutlich zu erkennen ist, dass die Fliesen mit einem halben Versatz angesetzt wurden. Das sorgt für ein schönes Fliesenbild und belebt den sonst sehr geometrischen Raum. Auch fällt auf, dass die letzten zwei Fliesen in der Breite angepasst werden müssen. Mehr dazu auf den nächsten Bildern.
  • Fliese einpassen
    © diybook | Bisher übersprungen wurden die Zuschnitte am Beginn der beiden Fliesenreihen. Das Vorgehen ist aber immer gleich und bei geraden Schnitten sehr schnell umgesetzt.
  • Fliese anzeichnen
    © diybook | Um die Fliesen auf das richtige Maß zu bringen, muss zunächst die benötigte Breite bestimmt werden. Ist der Wandabstand zu den verlegten Fliesen einmal bestimmt (hier 8 cm), wird dieses Maß – abzüglich der Fugenbreite – auf die Fliese übertragen.
  • Fliese schneiden
    © diybook | Beim Schneiden der Fliesen begehen Heimwerker die meisten Fehler. Es reicht vollkommen aus, das Messer einmal mit leichtem Druck über die Fliese zu führen – selbst bei Feinsteinzeugfliesen, wie sie hier zur Anwendung kommen. Ein Kratzen des Messers muss nicht hörbar sein. Und mehrmaliges Einritzen verschlechtert in der Regel das Ergebnis. Also einmal einritzen und fertig!
  • Fliese brechen
    © diybook | Danach wird die Fliese gebrochen. Ein vernünftiger Fliesenschneider verfügt dafür über eine Vorrichtung, die durch Anheben des Führungsrohres in Position gebracht wird. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass die Fliese nicht in der Mitte, sondern vom Rand her gebrochen wird. Ein Abstand von ca. 5 cm vom Rand der Fliese ist in den meisten Fällen angemessen. Ein Ansetzen in der Mitte der Fliesen wäre falsch!
  • Geschnittene Fliese einsetzen
    © diybook | Geschafft, die Fliese wurde sauber gebrochen und kann nun ebenfalls in das Kleberbett eingesetzt werden.
  • Fliesen ausrichten
    © diybook | Nun folgt das genaue Ein- und Ausrichten der Fliesen. Denn am Ende sollen die Fliesen in einer Flucht verlaufen. Dies wird bei diesem Projekt mit Hilfe einer langen Richtlatte bewerkstelligt. Diese ist in etwa so lang, wie der Raum breit ist. Dadurch können die anliegenden Fliesen sehr einfach an dieser ausgerichtet werden.
  • Zweite Reihe Fliesen einrichten
    © diybook | Aber auch die angrenzende Fliesenreihe wird zurechtgerückt, sodass die Fugen nicht nur in einer Flucht verlaufen, sondern das Fugenbild zudem möglichst einheitlich ist.
  • Auf Fugenkreuze verzichten
    © diybook | Beim Verlegen von Bodenfliesen kann auf Fugenkreuze ohne Weiteres verzichtet werden – ein halbwegs genaues Augenmaß vorausgesetzt. Aber warum? Da keine Fliese der anderen gleicht, wird durch die Verwendung von Fugenkreuzen nur sichergestellt, dass alle Fugen gleich breit sind. Die unterschiedliche Größe der Fliesen kann dabei aber nicht ausgeglichen werden, sodass ein Versatz der Fugen nicht auszuschließen ist. Daher verwenden Profis im Bedarfsfall Keile zum Einrichten und nur sehr selten Fugenkreuze.
  • Nächste Reihen verlegen
    © diybook | Auf die eben gezeigte Weise wird nun auch der Rest des Raumes verlegt – immer zwei Reihen pro Arbeitsgang. Dafür wird zunächst der Bereich erneut angezeichnet.
  • Fliesenkleber aufspachteln
    © diybook | Danach wird der Fliesenkleber wieder aufgespachtelt und aufgekämmt.
  • Bodenfliesen verlegen
    © diybook | Und auch das Verlegen der Bodenfliesen wird auf dieselbe Weise bewerkstelligt. Zur Erinnerung: ansetzen, einschieben, festdrücken!
  • Letzte Reihe Fliesen verlegen
    © diybook | An der letzten Reihe angekommen, muss nun nahezu jede Fliese zugeschnitten werden. Wurde das noch nicht ganz verinnerlicht, ist es vielleicht ratsam, die letzte Reihe Stück für Stück anzugehen bzw. zuerst alle Fliesen auf das richtige Maß zu bringen, bevor der Fliesenkleber aufgebracht wird.
  • Fliese mit dem Winkelschleifer abschneiden
    © diybook | Ist der Ausschnitt zu schmal bzw. muss ein Ausschnitt ums Eck bewerkstelligt werden, hilft dabei ein elektrisches Werkzeug. Die Rede ist vom Winkelschleifer mit einem Diamantblatt. Denn mit ihm gelingt fast ein jeder Schnitt. Bevor aber ausschließlich auf dieses Werkzeug zurückgegriffen wird, sei noch erwähnt, dass die Arbeit mit dem Winkelschleifer nicht nur viel mehr Dreck verursacht, sondern auch wesentlich langsamer vonstatten geht. Für gerade Schnitte ist daher immer der Fliesenschneider das Werkzeug erster Wahl.
  • Letzte Fliese einsetzen
    © diybook | Wurde dann schließlich die letzte Fliese eingesetzt, ist es endlich geschafft, und das Projekt Bodenfliesen-Verlegen erfolgreich abgeschlossen. Da kommt Freude auf!
  • Fertig verlegte Bodenfliesen
    © diybook | Ein letzter prüfender Blick verrät, dass die Arbeit wirklich gelungen ist. Und so schwer, wie man anfangs vielleicht gedacht hat, war es auch nicht. Nach einem Tag kann es dann damit weitergehen, auch die Sockelleisten zu verkleben. Aber das ist jetzt nur mehr reine Formsache.
  • Abschlussleisten einbringen
    © diybook | An dieser Stelle folgen nun noch ein paar Tipps und Tricks beim Verlegen von Bodenfliesen: So ist bei Türschwellen, sofern nicht bereits vorhanden, immer ein Abschlussprofil einzuarbeiten. Dieses wird aber ganz einfach ins Kleberbett eingelegt und mit der darüber liegenden Fliese verklebt.
  • Türhöhen beachten
    © diybook | Vor der Planung des Projektes ist auch immer die Höhe der Türen in die Rechnung mit einzubeziehen. Denn ist der Fußboden (Dicke der Fliese plus Fliesenkleber) am Ende zu hoch, werden die bestehenden Türen weder auf- noch zugehen.
  • Fliesenkleber ist kein Fugenmörtel
    © diybook | Auch wenn aufgepasst wird, kann es immer mal passieren, dass eine Fliesenfuge durch Fliesenkleber verstopft wird. Am einfachsten ist es, diesen sofort beim Verlegen zu entfernen. Denn ist der Kleber einmal hart, wird es ein mühsames Unterfangen, den Kleber aus den Fugen auszukratzen. Sauberes Arbeiten kostet also nicht mehr Zeit, als es hinterher spart!
  • Fliese wieder entfernen
    © diybook | Sollte eine Fliese am Ende nicht perfekt passen, ist es kein Problem, diese im selben Zug auszutauschen.
  • Kleberbett nach dem Entfernen einer Fliese
    © diybook | Das Kleberbett ist nach dem Entfernen der Fliese sichtlich zerstört. Nun könnte natürlich neuer Fliesenkleber aufgebracht werden. Aber was, wenn der Platz dafür einfach nicht reicht bzw. wenn man Gefahr läuft, die anderen Fliesen nicht nur anzupatzen, sondern vielleicht auch zu verschieben? Dann kann auch eine andere Methode eingesetzt werden, um die neue Fliese ordnungsgemäß einzusetzen.
  • Floating-Buttering Verfahren
    © diybook | Mit dem Buttering-Floating-Verfahren ist das ein Leichtes. Der Name lässt sich zwar kaum merken, der Arbeitsschritt ist aber mehr als einfach. Denn auf die neue Fliese wird einfach der fehlende Fliesenkleber direkt aufgespachtelt, bevor sie wieder eingesetzt wird. Es ist lediglich darauf zu achten, dass der Fliesenkleber gleichmäßig und nicht zu dick aufgetragen wird.
  • Fliese wieder einsetzen
    © diybook | Und schon kann die neu zugeschnittene Fliese eingesetzt werden. Ein Höhenunterschied ist dann mit Sicherheit nicht auszumachen. Und halten wird die Fliese auch. Da kommt Freude auf!
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Im Werkzeugkeller oder unter der Werkbank sind Böden gefragt, die etwas aushalten. Feinsteinzeug ist besonders hart im Nehmen und daher die ideale Wahl für unseren neuen Lagerraum neben der Garage. Die Vorarbeiten sind bereits erledigt: Der alte Boden wurde rausgerissen und die Fläche nivelliert. Jetzt müssen wir noch die Bodenfliesen verlegen.

Doch wie funktioniert das noch mal? In dieser Video-Anleitung machen wir Schritt für Schritt vor, wie sich Bodenfliesen richtig verlegen lassen. So erklären wir u.a., wie man das Fliesenmuster plant, wie man Fliesen richtig zuschneidet und wie der Fliesenkleber aufgetragen wird. Auch das korrekte Ausrichten der Fliesen und der gelungene Abschluss stehen auf dem Programm. Und das alles in nur einer kompakten Anleitung!

"Wer die Wahl hat, hat die Qual!" So auch bei den Bodenfliesen, denn das Fliesensortiment ist fast unüberschaubar groß. Ist die Wahl dann aber einmal getroffen, wäre das vielleicht Schwierigste bereits geschafft. Jetzt stellt sich meist nur noch eine Frage: Wie lassen sich eigentlich Bodenfliesen verlegen? Und kann man das vielleicht auch selbst machen? Durchaus! Das Verlegen von Bodenfliesen – vor allem von Standardformaten – ist für jeden geschickten Heimwerker zu meistern. Damit aber garantiert nichts schief geht, zeigt die nachfolgende Anleitung Schritt für Schritt, wie Bodenfliesen richtig verlegt werden.
Werkzeuge: 
Baueimer (Baukübel)
Baueimer (Baukübel)
Was wäre ein Heimwerker ohne seinen Baueimer? Tatsächlich erweist sich ein Eimer bei verschiedenen Arbeiten in Haus und Garten als unverzichtbarer Begleiter.
Quast / Malerbürste
Quast / Malerbürste
Der Quast - ein großer, haariger Pinsel mit vielen Borsten - gehört zur Gattung der Tapezierpinsel oder Malerpinsel. Er wird auch Weißpinsel, Nasspinsel und Deckenbürste genannt. Durch seine dichten Borsten und praktische Größe bietet der Quast sehr viele verschiedene Einsatzmöglichkeiten.
Maßband
Maßband
Das Maßband, auch Messband oder Bandmaß genannt, ist die flexibel bewegliche Alternative zum Zollstock. Oftmals ist auch von einem Rollmeter die Rede, obwohl das Maßband durchaus nicht nur einen Meter, sondern auch 10 - 100 Meter lang sein kann.
Wasserwaage
Wasserwaage
Wasserwaagen kennt gewiss jeder Heimwerker, da ohne sie ein korrektes und ebenmäßiges Arbeiten kaum möglich wäre. Dies beginnt beim Aufhängen von Bildern und endet bei waagerechten Mauern.
Richtscheit
Richtscheit
Wer den Richtscheit nicht kennt denkt vermutlich zuallererst an ein Werkzeug aus Holz. Das mag heute zwar nicht mehr zutreffen war früher aber gang und gäbe. Der Richtscheit, auch Abziehlatte genannt, ist unentbehrlich für Maurer-, Putz- oder sonstige Bauarbeiten.
Schlagschnur
Schlagschnur
Auch wenn der Name vielleicht anderes vermuten lässt: Die Schlagschnur ist nicht mit der Peitsche verwandt. Bei der Schlagschnur handelt es sich vielmehr um ein äußerst hilfreiches Werkzeug, um lange und dabei absolut gerade Linien anzeichnen zu können.
Rührwerk (Farb- und Mörtelrührer)
Rührwerk (Farb- und Mörtelrührer)
"Die Mischung macht's!" Mit einem echten Rührwerk sind sowohl Handwerker wie auch Heimwerker in der Lage, Farben, Lasuren und Lacke, aber auch Fliesenkleber, Mörtel sowie andere Substanzen gründlich zu vermengen, ohne dabei Gefahr zu laufen, die geliebte Bohrmaschine zu überlasten.
Maurerkelle
Maurerkelle
"Was dem Koch sein Löffel, ist dem Maurer seine Kelle." - Und da ein Menü nur mit dem richtigen Equipment zu einem Genuss wird, muss auch der Maurer die passende Maurerkelle haben, um seine Arbeit mit der entsprechenden Sorgfalt und Genauigkeit durchführen zu können.
Zahnkelle
Zahnkelle
Wer sich selbst schon einmal im Fliesenlegen versucht hat, wird die Zahnkelle bereits kennen. Sie ist eines der Standardwerkzeuge des Bodenlegers. Ihre einfache Form aber täuscht! Tatsächlich erfordert der Umgang mit der Zahnkelle einiges an Einübung.
Fliesenschneider
Fliesenschneider
Eine regelmäßige Tätigkeit während des Verlegens von Fliesen ist das Zuschneiden. Selten kommen Wand oder Boden ohne Passstücke im Randbereich aus. Der Heimwerker hat dabei zunächst zwar durchaus die Wahl zwischen verschiedenen Möglichkeiten.
Winkelschleifer / Trennschleifer / Flex
Winkelschleifer / Trennschleifer / Flex
Viele Namen, aber nur ein Gerät: Man kennt es als Winkelschleifer, Trennschleifer, Flex und unter einigen anderen umgangssprachlichen Begriffen. Immer handelt es sich dabei lediglich um ein elektrisch angetriebenes Werkzeug mit rotierender Schleifscheibe.
Materialien: 
Grundierung - Tiefengrund
Grundierung - Tiefengrund
Grundierungen sind beim Malern, Streichen und Tapezieren nicht mehr wegzudenken. Ohne Grundierungen haften viele Materialien nicht ausreichend, was so einige Arbeiten unmöglich machen würde. Außerdem verhindern sie bei Farben, Putz und Mörtel Verfärbungen durch ungleichmäßigen Wasserentzug.
Fliesenkleber
Fliesenkleber
Wer meint, Fliesenkleber ist Fliesenkleber, der hat weit gefehlt. Denn es gibt nicht nur gänzlich verschiedene Fliesenkleber-Arten, sondern auch Kleber unterschiedlicher Güten - die sogenannten Klassen.
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