Unebene Wand ausgleichen

Abziehlatte an der Wand
4.384615
Schwierigkeit: 
Kosten: 
Zeit: 
Aktualisiert am 13.01.2016
Einen Boden ausgleichen kann jeder? Nun gut, aber auch so manche Wand will vor dem Verlegen von Fliesen ausgeglichen werden. Denn bei Wänden mit Höhen und Tiefen wäre das Resultat ansonsten nicht sehr beeindruckend. Diese Anleitung zeigt daher Schritt für Schritt, wie sich mit Hilfe von Ausgleichsmörtel eine Wand ausgleichen und ebnen lässt. So geht dann beim Verfliesen auch garantiert nichts schief!
Lange Romane sind nicht dein Ding? Dann schau Dir doch unser Video an!

Warum die Wand ausgleichen und nicht spachteln?

  • Die Senke ist tiefer, als sie aussieht
    zur Bildreihe
    © diybook | Die Senke mag im ersten Moment nicht nach viel aussehen, ist aber an der breitesten Stelle gut einen Zentimeter tief. Vor dem…
<>

Steht der Heimwerker vor einer Wand und sieht vor sich eine Mondlandschaft, ist der erste Reflex klar: Spachtelmasse muss her! Denn kaum etwas pflegt der geneigte Heimwerker mehr als seine Spachtelkünste. Doch so traurig es ist, es gibt Fälle, in denen der Einsatz von Spachtelmasse nicht empfehlenswert ist. Werden in einem Raum Fliesen verlegt, ist ein solcher Fall meist gegeben.

Einfache Spachtelmasse beruht üblicherweise auf einer Gipsmischung. Das Problem dabei ist, dass Gips auch nach dem Trocknen wasserempfindlich bleibt. Für Nassräume ist das Material damit als Ausgleichsmasse ungeeignet.  Fliesen werden jedoch vorrangig in solchen Räumen eingesetzt. Zwar kann auf das Spachteln auch gänzlich verzichtet werden, und die Unebenheiten werden beim Verfliesen mit dem Fliesenkleber ausgeglichen. Das Fliesen wird so aber bestenfalls zur Tortur.

Um eine Wand ausgleichen zu können, wird daher in der Regel auf Ausgleichsmörtel zurückgegriffen. Dieser basiert auf Zement, was ihn nach dem Aushärten unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit macht. Ausgleichsmörtel ist daneben gut geeignet für großflächige Aufträge, wie sie beim Ausgleichen der Wände im Normalfall notwendig sind. Ausgleichsmörtel ist als Wandausgleich vor dem Fliesen also definitiv die bessere Wahl. 

Werkzeug und Material

  • Werkzeug und Material zum Wand ausgleichen
    zur Bildreihe
    © diybook | Für das Ausgleichen einer Wand schadet es nicht, neben dem Ausgleichsmörtel auch eine Haftbrücke bereit zu halten. So ist ein…
<>

Das benötigte Werkzeug ist ähnlich zusammengesetzt wie beim Ausgleichen des Bodens. Gebraucht werden Maurerkelle, Glättkelle, eine ausreichend lange Abziehlatte sowie ein Baukübel und ein Rührwerk zum Mischen des Mörtels. Daneben sind auch Pinsel und Farbrolle erforderlich.

Das Material umfasst natürlich den Ausgleichsmörtel, ausreichend Wasser zum Anmachen sowie einen Eimer Haftbrücke für die Vorbereitung.

Vorbereitungen - Die Haftbrücke und der Ausgleichsmörtel

  • Haftbrücke anbringen
    zur Bildreihe
    © diybook | Wie bei fast allen Renovierungsarbeiten lohnt es, auf den Bestand zunächst eine Haftbrücke anzubringen. Diese kann mit Pinsel…
  • Ausgleichsmasse anrühren
    © diybook | Die Ausgleichsmasse wird, wie für einen Zementmörtel üblich, zuerst angemischt. Das Wasser wird in einem Baukübel vorgelegt,…
<>

Bevor der Ausgleichsmörtel zum Einsatz kommt, werden die betroffenen Stellen an der Wand flächendeckend mit einer Haftbrücke bestrichen. Dieser Vorgang ist bereits aus dem Projekt Estrich ausgleichen bekannt. Der Auftrag erfolgt je nach Beschaffenheit der Flächen mit einem Pinsel oder auch einer Malerrolle. Die Haftbrücke sorgt für einen besseren Halt zwischen Mörtel und Wandbestand. Dabei reguliert sie zudem das Saugverhalten der alten Oberfläche.

Sind alle betroffenen Wandflächen vorbereitet, wird der Ausgleichsmörtel angemischt. Ausreichend Wasser wird in einen Baukübel gegeben. Anschließend wird der Mörtel nach und nach eingestreut. Mit einem Rührwerk wird die Masse bei maximal 600 Umdrehungen gleichmäßig angemischt. Jetzt muss der Mörtel noch 2 Minuten rasten, dann kann es damit losgehen, die Wand auszugleichen.

Ausgleichsmörtel spachteln

  • Ausgleichsmörtel auf die Glättkelle auftragen
    zur Bildreihe
    © diybook | Nach zumindest 2 Minuten Rastzeit wird der Ausgleichsmörtel mit einer Maurerkelle auf eine Glättkelle gegeben und mit dieser…
  • Ausgleichsmasse aufspachteln
    © diybook | Mit der Glättkelle wir der Ausgleichsmörtel nun fest auf die Wand gespachtelt. Die Senke wird dabei mit reichlich Material…
<>

Der Ausgleichsmörtel wird nun jeweils mit der Maurerkelle abgeschöpft und auf die Glättkelle gegeben. Mit dieser wird er dann fest auf die auszugleichenden Wandbereiche gespachtelt. Die kräftige Verspachtelung sorgt dafür, dass später aufgetragene und dickere Schichten gut anhaften. Beim Ausgleichen der Wand gilt wie schon beim Boden: Lieber zu viel Masse auftragen als zu wenig! Die Senken müssen ordentlich aufgefüllt werden und beim späteren Abstreichen dürfen nicht erneut Löcher in der Oberfläche entstehen.

Tipp: Um beim Wand-Ausgleichen das optimale Ergebnis zu sichern, sollten Fehlstellen an der Wand Stück für Stück vollständig abgearbeitet werden, bevor der nächste Abschnitt drankommt. In der Regel ist es hilfreich, nur solche Flächen am Stück abzuarbeiten, die sich mit einer Länge der Abziehlatte noch abstreichen lassen.

Wand ausgleichen

  • Wand ausgleichen
    zur Bildreihe
    © diybook | Mit einer möglichst langen Abziehlatte wird die Wand nun das erste Mal abgezogen...
  • Überschüssigen Mörtel zurück in den Baukübel geben
    © diybook | ... und der überflüssige Ausgleichsmörtel wird wieder in den Baukübel zurückgegeben.
  • Fehlstellen füllen und die Wand weiter spachteln
    © diybook | Fehlstellen werden jetzt mit Ausgleichsmörtel befüllt und alle weiteren Unebenheiten gespachtelt. Ist die Senke entsprechend…
  • Wand erneut abziehen
    © diybook | Ist das nächste Teilstück gespachtelt, wird erneut abgezogen. Jetzt sieht die Wand schon relativ eben aus. Auf diese Weise…
<>

Ist der erste Auftrag fertig gespachtelt, wird der Abschnitt nun mit einer passend gelängten Abziehlatte bearbeitet. Die Latte wird eben über die Oberfläche des Auftrags gezogen, überflüssiger Ausgleichsmörtel dabei abgestreift. Der Überschuss kommt zurück in den Mischkübel. Sollten sich nach dem Abziehen neue Fehlstellen in dem Auftrag zeigen, wird auf diese noch einmal gezielt ausreichend Mörtel aufgetragen. Dann wird der Abschnitt erneut abgezogen. Nun sollte alles passen! Nach und nach lässt sich nun auf immer dieselbe Weise Abschnitt für Abschnitt die Wand ausgleichen.

Tipp: Nur in den Wellentälern Material auftragen - das spart beim Wand Ausgleichen Material und verhindert einen Volumenverlust des Raumes. Denn die Wand bereits einheitlich plan ausliegt, würde ein zusätzlicher Auftrag die Wanddicke vergrößern und die Oberfläche wäre erneut uneinheitlich. 

Das Ergebnis

  • Wand nach dem Ausgleichen
    zur Bildreihe
    © diybook | Geschafft! Die Wand ist ausgeglichen und für das anschließende Verlegen der Fliesen optimal vorbereitet. Aber auch wenn keine…
<>

Ist der letzte Abschnitt plan abgezogen, geht die Arbeit bereits ihrem Ende entgegen. Alle Flächen werden jetzt noch einmal in Augenschein genommen, bei sorgfältigem Vorgehen sollte nun aber alles stimmen. Glückwunsch! Ohne große Schwierigkeiten ließ sich die Wand ausgleichen, und der fleißige Heimwerker steht einer einheitlichen Wandfläche ohne Berge und Täler gegenüber. Die Arbeit hat sich definitiv gelohnt! Wenn da jetzt nicht noch das Fliesen wäre...

Einen Boden ausgleichen kann jeder? Nun gut, aber auch so manche Wand will vor dem Verlegen von Fliesen ausgeglichen werden. Denn bei Wänden mit Höhen und Tiefen wäre das Resultat ansonsten nicht sehr beeindruckend. Diese Anleitung zeigt daher Schritt für Schritt, wie sich mit Hilfe von Ausgleichsmörtel eine Wand ausgleichen und ebnen lässt. So geht dann beim Verfliesen auch garantiert nichts schief!
  • Werkzeug und Material zum Wand ausgleichen
    © diybook | Für das Ausgleichen einer Wand schadet es nicht, neben dem Ausgleichsmörtel auch eine Haftbrücke bereit zu halten. So ist ein optimaler Verbund mit dem Bestand garantiert.
  • Die Senke ist tiefer, als sie aussieht
    © diybook | Die Senke mag im ersten Moment nicht nach viel aussehen, ist aber an der breitesten Stelle gut einen Zentimeter tief. Vor dem Verfliesen die Wand auszugleichen ist also wirklich angeraten. Das Ergebnis wäre nach dem Verlegen der Fliesen sonst alles andere als perfekt.
  • Haftbrücke anbringen
    © diybook | Wie bei fast allen Renovierungsarbeiten lohnt es, auf den Bestand zunächst eine Haftbrücke anzubringen. Diese kann mit Pinsel oder Rolle aufgetragen werden und sichert neben einer guten Haftung auch ein reguliertes Saugverhalten. Etwa eine Stunde nach dem Auftragen kann mit dem Ausgleichen der Wand fortgefahren werden.
  • Ausgleichsmasse anrühren
    © diybook | Die Ausgleichsmasse wird, wie für einen Zementmörtel üblich, zuerst angemischt. Das Wasser wird in einem Baukübel vorgelegt, anschließend wird die Masse eingestreut. Mit einem Rührwerk wird die Ausgleichsmasse bei max. 600 Umdrehungen pro Minute gleichmäßig angerührt.
  • Ausgleichsmörtel auf die Glättkelle auftragen
    © diybook | Nach zumindest 2 Minuten Rastzeit wird der Ausgleichsmörtel mit einer Maurerkelle auf eine Glättkelle gegeben und mit dieser dann auf die Wand aufgetragen - es entsteht eine gut haftende Kontaktschicht.
  • Ausgleichsmasse aufspachteln
    © diybook | Mit der Glättkelle wir der Ausgleichsmörtel nun fest auf die Wand gespachtelt. Die Senke wird dabei mit reichlich Material befüllt, sodass in jedem Fall ein Überstand abgezogen werden kann. Das Spachteln sorgt für einen optimalen Verbund mit dem Untergrund.
  • Wand ausgleichen
    © diybook | Mit einer möglichst langen Abziehlatte wird die Wand nun das erste Mal abgezogen...
  • Überschüssigen Mörtel zurück in den Baukübel geben
    © diybook | ... und der überflüssige Ausgleichsmörtel wird wieder in den Baukübel zurückgegeben.
  • Fehlstellen füllen und die Wand weiter spachteln
    © diybook | Fehlstellen werden jetzt mit Ausgleichsmörtel befüllt und alle weiteren Unebenheiten gespachtelt. Ist die Senke entsprechend groß, ist es besser, die Wand in Teilen auszugleichen und Abschnitt für Abschnitt vorzugehen.
  • Wand erneut abziehen
    © diybook | Ist das nächste Teilstück gespachtelt, wird erneut abgezogen. Jetzt sieht die Wand schon relativ eben aus. Auf diese Weise lässt sich Stück für Stück die Wand ausgleichen und ebnen. Ebene Abschnitte müssen dabei aber unberücksichtigt bleiben, schließlich soll die Wand nicht dicker werden.
  • Wand nach dem Ausgleichen
    © diybook | Geschafft! Die Wand ist ausgeglichen und für das anschließende Verlegen der Fliesen optimal vorbereitet. Aber auch wenn keine Fliesen verlegt werden, sind gerade Wände einfach schöner anzusehen als eine Wand mit Bergen und Tälern.
<>

Oh Schreck! Wir wollten eigentlich Wandflächen fliesen. Doch bei genauerer Betrachtung gibt sich der Untergrund ausgesprochen kurvenreich. Da müssten sich die neuen Fliesen beim Verlegen ziemlich krumm machen... Nein, im Ernst! So funktioniert das nicht.

Nicht nur Böden, sondern auch Wandflächen müssen vor dem Verlegen eines Oberflächenbelags absolut eben sein. Nur so stimmt am Ende auch das Ergebnis. Wenn aber die Wand das nicht hergibt, muss nachgeholfen werden. Wand ausgleichen ist angesagt! Diese Video-Anleitung vermittelt übersichtlich und schnell, wie sich mit Ausgleichsmörtel in gezielten Schritten eine Wand ausgleichen lässt. Werden diese Arbeiten sorgfältig ausgeführt, fallen später beim Fliesen auch keine Schwierigkeiten mehr an.

Einen Boden ausgleichen kann jeder? Nun gut, aber auch so manche Wand will vor dem Verlegen von Fliesen ausgeglichen werden. Denn bei Wänden mit Höhen und Tiefen wäre das Resultat ansonsten nicht sehr beeindruckend. Diese Anleitung zeigt daher Schritt für Schritt, wie sich mit Hilfe von Ausgleichsmörtel eine Wand ausgleichen und ebnen lässt. So geht dann beim Verfliesen auch garantiert nichts schief!
Werkzeuge: 
Farbrolle - Farbwalze
Farbrolle - Farbwalze
Ohne die Erfindung der Farbrolle müsste der Heimwerker tagelang die Wände seines Heims bepinseln und hätte die Wand wohl lieber nackt als mit Farbe. Doch glücklicherweise hat jemand die Farbrolle erfunden und wir können demjenigen sehr dankbar sein.
Rührwerk (Farb- und Mörtelrührer)
Rührwerk (Farb- und Mörtelrührer)
"Die Mischung macht's!" Mit einem echten Rührwerk sind sowohl Handwerker wie auch Heimwerker in der Lage, Farben, Lasuren und Lacke, aber auch Fliesenkleber, Mörtel sowie andere Substanzen gründlich zu vermengen, ohne dabei Gefahr zu laufen, die geliebte Bohrmaschine zu überlasten.
Baueimer (Baukübel)
Baueimer (Baukübel)
Was wäre ein Heimwerker ohne seinen Baueimer? Tatsächlich erweist sich ein Eimer bei verschiedenen Arbeiten in Haus und Garten als unverzichtbarer Begleiter.
Maurerkelle
Maurerkelle
"Was dem Koch sein Löffel, ist dem Maurer seine Kelle." - Und da ein Menü nur mit dem richtigen Equipment zu einem Genuss wird, muss auch der Maurer die passende Maurerkelle haben, um seine Arbeit mit der entsprechenden Sorgfalt und Genauigkeit durchführen zu können.
Glättkelle
Glättkelle
Keine Baustelle, auf der sich nicht mindestens eine Glättkelle findet. Das Werkzeug ist äußerst praktisch, um Oberflächen mit Putz oder Mörtel zu bestreichen. Was mit dem Spachtel zu langatmiger Mühsal wird, schafft die Glättkelle in nur wenigen Zügen. Allerdings: Etwas Geschick ist gefordert!
Materialien: 
Haftbrücke
Haftbrücke
Saugende Untergründe müssen vor der Verarbeitung grundiert werden, wenn das Ergebnis stimmen soll. Das weiß jeder Heimwerker, der schon einmal mit Farbpinsel oder Tapetenrolle bewaffnet sein Eigenheim verschönern wollte.
Ausgleichsmörtel
Ausgleichsmörtel
Liegt der Estrich gut, aber nicht perfekt, schafft Ausgleichsmörtel schnelle Abhilfe. Mit diesem lassen sich einzelne Stellen im Boden gezielt ausgleichen, ohne gleich den ganzen Raum nivellieren zu müssen.
Danke fürs Bewerten 
Bitte bewerte den Artikel und unterstütze uns indem Du den Artikel mit Deinen Freunden teilst.

Verwandte Anleitungen

Kommentare

Kann man den beschriebenen Ausgleichsmörtel auch an der Decke verwenden?

Hallo Ralf, im technischen Datenballt steht leider nichts davon. Wir fragen aber mal nach ob dieser dafür eingesetzt werden kann, bzw. welche Alternative sonst in Frage kommt. Ich wüsste jetzt nicht was dagegen sprechen sollte, den Ausgleichsmörtel auch an der Decke einzusetzen. Viele Grüße

Hallo Ralf, jetzt haben wir auch schon die Antwort vom Profi. Grundsätzlich ist es kein Problem die Ausgleichsmasse auch an der Decke einzusetzen. Zum Ausgleichen von Unebenheiten über Kopf, ist die Verarbeitung mit klassischen gipshaltigen Spachtelmassen aber sicher leichter, weil diese in noch standfester sind. Viele Grüße

hallo,, wie dick darf ein Ausgleichsputz maximal auf bestehender verputzten Wand mit Kalk Zement Putz aufgetragen werden?
Danach sollte drüber gefliest werden.
Gibt es hierzu eine zu erfüllende DIN?
Danke für die Rückantwort im voraus.

Hallo Alex, danke für Deine Frage. Ich denke, die Frage nach der Dicke richtet sich eher an den Ausgleichsmörtel. Also wie dick darf der Ausgleichsmörtel aufgetragen werden? Das aber sollte auf der Verpackung ersichtlich ausgewiesen sein. Da es in Deinem Fall darum geht eine Wand zu ebnen, ist die Frage nach der maximalen Dicke eigentlich auch nicht zielführend. Denn Dein Ziel wird es sein so wenig wie möglich aufzutragen, da Du im Anschluss ja auch noch Fliesen aufklebst. Und da Du bestimmt so wenig Raumverlust wie möglich hinnehmen möchstest, wirst Du nur so viel auftragen wollen wie nötig, um die Wand zu glätten. Hilft das? Beste Grüße

danke für deine nette Rückantwort.
Ich muss diese Arbeit gewerblich für jemanden ausführen.
Im Hinblick auf eine Maximal zulässige Putzstärke nach DIN habe ich persönlich meine Bedenken, entsprechend drüber zu fliesen, wenn der Innenputz dann eine gesamte Stärke von 4 bis 5 cm aufweist, nach dem die schiefe Wand lotrecht betrachtet auszugleichen ist.
Wie denkt ihr darüber?
Danke im voraus.

Hallo Alex, danke für die Antwort. Nun die DIN haben wir leider nicht vorliegen, bzw. habe ich diese auf die schnelle nicht gefunden. Die Rede ist aber meist von der Mindestschichtdicke die nicht unterschritten werden darf. Im Falle von Gipsputz wird von Schicktdicken bis zu 50mm gesprochen. Ich leite daher ab, dass die maximale Schichtdicke nicht so das Problem sein dürfte. Generell würde ich das aber mit dem Kunden absprechen. Denn Alternativ bleibt eigentlich nur die Möglichkeit, den Putz abzuschlagen und neu zu verputzen. Das aber wäre zeitlich natürlich mehr Aufwand als einfach auszugleichen. Ich würde daher die Möglichkeiten mit dem Kunden absprechen und mit ihm direkt vereinbaren. Viele Grüße

Neuen Kommentar schreiben

Plain text

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
CAPTCHA
Diese Sicherheitsfrage überprüft, ob Sie ein menschlicher Besucher sind und verhindert automatisches Spamming.